Grüne wollen „Wetter-Asyl“

Weltweit sind laut Medienberichten 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Als Grund für das Verlassen der eigenen Heimat wird oft auch der Klimawandel genannt. Wie bedeutsam er tatsächlich für die Migration ist, lässt sich gegenwärtig nicht genau beziffern.

Im Gegensatz zu Kriegsflüchtlingen stehen Klimaflüchtlinge aktuell nicht unter dem Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention.

Der oberösterreichische Integrationslandesrat Rudolf Anschober (Die Grünen) will nun offenbar erreichen, dass auch Wetterkapriolen künftig ein anerkannter Fluchtgrund sind. Beim oberösterreichischen Umweltkongress in Linz trat Anschober für den vollen Schutzstandard für Klimaflüchtlinge ein.

Kritik daran kommt vom freiheitlichen Klubobmann Herwig Mahr: „Das Wetter-Asyl ist das neueste weltfremde Hirngespinst der Grünen.“ Allein in Afrika werde sich die Bevölkerung gemäß demographischer Prognosen bis zum Jahr 2050 auf 2,2 Milliarden Menschen verdoppelt haben. „Anstatt beim Thema Migration und Überfremdung Verständnis für die Sorgen der heimischen Bevölkerung zu haben, fordern die Grünen, die ganze Dritte Welt hereinzulassen“, ist Mahr empört.

Der FPÖ-Politiker sieht zudem eine Gefahr der Überfremdung und Islamisierung Europas, sowie den Import von Konflikten und Terror.