Haimbuchner fördert Alarmanlagen

Herbst- und Winterzeit ist auch die Hoch-Zeit für Dämmerungseinbrüche. Fast täglich gibt es entsprechende Berichte in den Medien. Viele Landsleute versuchen sich mit dem Einbau von Alarmanlagen vor ungebetenen Gästen in ihren eigenen vier Wänden zu schützen. Dass das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nachlässt, zeigt deutlich die Nachfrage nach der Förderung vom Einbau von Alarmanlagen. Allein im laufenden Jahr gab es bis zum 21. November 609 Familien in Oberösterreich, die beim Land Oberösterreich um eine Förderung angesucht haben. Auffallender Spitzenreiter im Bezirkevergleich ist dabei Linz-Land mit 137 geförderten Alarmanlagen. Ingesamt zahlte die Wohnbauabteilung dieses Jahr 523.847 Euro an die Antragssteller bis dato aus.

„Es ist ja ganz klar, dass man seine Familie, sich selbst natürlich auch und sein Eigentum vor ungebetenen Gästen bestmöglich schützen will”, sagt Oberösterreichs Wohnbau-Landesrat Manfred Haimbuchner. Er setzt mit der Förderung von Alarmanlagen Akzente: So werden nicht nur Eigentümer von Eigenheimen gefördert, sondern auch Mieter sowie Eigentümer von Eigentumswohnungen. „Der Wunsch nach Sicherheit ist ja schließlich nicht von der Wohnform abhängig”, erklärt Haimbuchner die Bandbreite der Förderung.

„Dämmerungseinbrüche gehören leider nach wie vor zur Tagesordnung. Geförderte Alarmanlagen können mithelfen, das Risiko eines Einbruchs zu minimieren“, macht Haimbuchner darauf aufmerksam, dass weitere Förderanträge jederzeit möglich sind.

Förderkriterien

Je nach Einkommensverhältnissen (Beispiel: Familie mit zwei Kindern: 65.000 Euro) fördert das Land den Einbau von Alarmanlagen. Dafür gibt es von der Wohnbauabteilung 30 Prozent der anerkannten Investitionskosten (brutto), maximal jedoch 1.000 Euro in Form eines Direktzuschusses. Wichtig: Das ausführende Unternehmen muss den fachgerechten Einbau und die Einhaltung der ÖNORM mittels eines Installations-Attestes bestätigen.