Haimbuchner im LT1-Sommergespräch: „Das Boot ist voll!“

Im Sommergespräch mit dem oberösterreichischen Privatsender LT1 fand FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner klare Worte zu den Versäumnissen der rot-schwarzen Bundesregierung in Sachen Asyl: „Irgendwo ist die Grenze erreicht und ich schäme mich nicht dafür zu sagen, dass das Boot voll ist. Wir können keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen.“ Angesprochen auf die immer wiederkehrenden Behauptungen, die FPÖ habe keine Lösungen parat, sagte Haimbuchner: „Die Inkompetenz der österreichischen Bundesregierung, das Flüchtlingsproblem zu lösen, sorgt auch dafür, dass wir in den Umfragen nicht so schlecht dastehen. Man fährt über die Bürger und Gemeinden drüber und beschäftigt sich auf der anderen Seite mit Themen wie Po-Grapschen oder Gender-Ampeln.“

Zusätzlich stellte Haimbuchner klar, dass man das Asylchaos nicht hätte, wenn die Regierung die Forderungen der Freiheitlichen umsetzen würde: „Wenn Sie zuhause nicht wollen, dass jemand ins Haus kommt, dann müssen Sie die Haustür zumachen. Mit Grenzkontrollen, raschen Asylverfahren und anderen Maßnahmen bekäme man das Problem in den Griff.“

Politik für die Menschen

Auf die Frage von LT1-Chefredakteur Dietmar Maier nach seiner ideologischen Stellung innerhalb der Partei – ob er national, eher liberal oder gar der Wolf im Schafspelz sei – ließ sich der freiheitliche Landesparteichef in keine Schublade stecken. „Ich bin kein Wolf und erst recht kein Schaf und ich trage auch keinen Pelz, sondern ich bin sowohl im Bierzelt als auch in anderen Situationen authentisch. In erster Linie bin ich ein Mensch, der voller Begeisterung Politik für die Menschen macht. Und dabei ist für mich klar: Ich liebe mein Heimatland und für mich gilt, dass zuerst Österreich kommt“, antwortete Haimbuchner souverän.

Casino-Sozialisten kommen als Partner nicht in Frage

Angesprochen auf die politischen Optionen der FPÖ nach der Landtagswahl im Herbst schloss Haimbuchner eine Koalition mit der SPÖ aus: „Die SPÖ fällt besonders durch Inkompetenz auf und gibt ständig Vollgas im Leerlauf. Die Linzer Casino-Sozialisten haben immerhin 500 Millionen Euro durch die Swap-Affäre verspielt.“ Gleichzeitig gehe es darum, Schwarz-Grün in Oberösterreich zu verhindern und den wertkonservativen Wählern der ÖVP anzubieten, ein Stück des Weges mit der FPÖ zu gehen.

Auf den Vorwurf, dass vor allem die Grünen und die SPÖ vor einer Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen warnen würden, hielt der FPÖ-Landesparteichef fest: „Zunächst einmal ist der Wähler am Wort. Was ist denn das für eine Arroganz, wenn man 10.000 Parteimitglieder und noch mehr Wähler einfach ignoriert?“

Das gesamte Sommergespräch können Sie hier ansehen:

Die Grenze ist erreicht, das Boot ist voll. Wir können keine weiteren Asylwerber mehr aufnehmen! Klare Ansagen im LT1-„Sommergespräch“ – gleich anschauen 😉

Posted by Manfred Haimbuchner on Mittwoch, 15. Juli 2015