Haimbuchner im „Standard“-Interview: „Einfache Lösungen gibt es nicht“

Anlässlich eines Interviews mit dem „Standard“ sprach FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner über den Endspurt im Wahlkampf und freiheitliche Lösungsansätze für das aktuelle Asylchaos.

Auf die Vorhaltung des „Standards“, dass Grenzzäune Menschen auf der Flucht nicht aufhalten könnten, entgegnete Haimbuchner: „Eine einfache Lösung gibt es nicht. Aber nichts zu tun ist schon gar keine Lösung – und die EU hat überhaupt nichts getan. Grenzkontrollen sind ein klares Zeichen, um zu sagen: ‚Es ist nicht mehr so einfach, um durch Europa durchzumarschieren’. Bei aller Tragik darf man die Vernunft nicht ausblenden. Ich bin Politiker und nicht NGO-Mitarbeiter. Wir brauchen eine militärische Sicherheit und Erstaufnahmezentren an den EU-Außengrenzen.“

Auch zum negativen Wahlkampf der politischen Mitbewerber und der greifbaren Angst vor einem guten Abschneiden der FPÖ nahm Haimbuchner Stellung: „Die Angst ist nicht vor der Politik der FPÖ groß, sondern davor, Macht einzubüßen. Man warnt jetzt hysterisch vor uns – aber in Wahrheit haben wir vor den Verhältnissen, die sich jetzt in Europa abspielen, schon Jahrzehnte gewarnt. Es war die Kluft zwischen der öffentlichen Meinung und veröffentlichten Meinung noch nie so groß wie jetzt. Und ich spreche halt einen großen Teil der öffentlichen Meinung aus – was vielen unangenehm ist.“

Das gesamte „Standard“-Interview finden Sie hier: http://derstandard.at/2000022606672/Haimbuchner-Man-wird-doch-Dinge-noch-zuspitzen-duerfen