Haimbuchner mit 97,4 Prozent wiedergewählt

Unter dem Motto „Werte leben. Heimat bewahren. Zukunft bewahren.“ fand am Samstag der 33. Landesparteitag der FPÖ Oberösterreich statt.

Die Veranstaltung im Linzer Design Center war mit 467 Delegierten und zahlreichen Ehrengästen gut besucht. Unter ihnen war neben Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner auch Bundesparteiobmann HC Strache, sowie die beiden Landesräte Günther Steinkellner und Elmar Podgorschek. Der freiheitliche Kandidat zur Bundespräsidentenwahl, Norbert Hofer, konnte aus Zeitgründen nicht anwesend sein, übermittelte jedoch eine Filmbotschaft an alle Anwesenden.

Freiheitliche Versprechen halten

Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner konnte in seinem Bericht eine positive Bilanz zum vergangenen Arbeitsjahr abgeben. Insbesondere das Arbeitsabkommen mit der ÖVP stand dabei im Mittelpunkt. „Schon nach wenigen Monaten ist die blaue Handschrift erkennbar: Wir haben für einen Werte-Wandel gesorgt mit der Deutschpflicht an den Schulen. Wir korrigieren die Mindestsicherung“, führte Haimbuchner aus. Auch mit der künftigen Verwaltungsreform wolle man Geld einsparen und damit die Oberösterreicher entlasten. Die Aufgabe freiheitlicher Politik, so Haimbuchner, sei es nämlich freiheitliche Versprechen einzuhalten. Die FPÖ, die dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feierte, habe „alle Hochs und Tiefs durchschritten“ und habe nun die Chance unter Beweis zu stellen, dass freiheitliche Politik notwendiger sei als je zuvor.

Heimat statt Willkommenshysterie

Der oberösterreichische Landesparteiobmann sparte nicht mit Kritik an den derzeitigen Umständen und ihren Verursachern. „Die gigantische Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat uns gigantische Probleme beschert. Probleme, die vor Kurzem nicht erahnt, aber auch Probleme, die sich schon lange am Horizont abzeichneten.“ SPÖ und ÖVP hätten Probleme geschaffen und auf andere nicht reagiert, weshalb Österreich „in ein hochpreisiges und hochverschuldetes Hochsteuer-Land verwandelt“ worden wäre.

Die Terror-Anschläge sind der Beweis, dass die sogenannte Migration gescheitert ist.
Manfred Haimbuchner

Gerade in Zeiten, in der die „politische Korrektheit der Willkommens-Industrie uns und unsere Wähler zu Rechtsradikalen macht“, sei es notwendig, „Flagge zu zeigen“. Österreich müssen selbst bestimmen, wer österreichisches Geld bekomme – egal ob im Falle der Bankenrettung, der EU oder des Asylwesens. „Die Terror-Anschläge sind der Beweis, dass die sogenannte Migration gescheitert ist“, unterstreicht Haimbuchner und fordert als nötige Konsequenzen die Grenzschließung und die Abschiebung illegaler und krimineller Asylwerber. Dass die klaren Worte und Taten von Manfred Haimbuchner gewürdigt werden, zeigte auch seine Wiederwahl als Landesparteiobmann mit 97,4 Prozent.

HC Strache: Oberösterreich ist freiheitliches Kernland

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gratulierte Manfred Haimbuchner zu seiner Wiederwahl und zum erfolgreichen politischen Kurs der Landespartei. Das freiheitliche Kernland Oberösterreich, das aufgrund seiner Grenzlage zu Bayern besonders vom Asylwahn betroffen sei, hätte bei der vergangenen Wahl ein klares Zeichen gegen die rot-schwarze Politik gesetzt. Pseudolösungen und angebliche Obergrenzen, so HC Strache, würden abermals auf Kosten der Österreicher gehen, während sich die Asylindustrie daran eine goldene Nase verdienen würde. Deshalb sei es notwendig, mit Norbert Hofer einen Bundespräsidenten zu wählen, der endlich Recht und Ordnung wiederherstellt und für die Zukunft der Österreicher eintritt, schloss Strache seine Rede.