LR Dr. Haimbuchner: Rekordarbeitslosigkeit von 5,7 % macht rasches Handeln notwendig

FPÖ für Impulsprogramm für Wirtschaftsstandort OÖ – Bauoffensive der Bundesregierung nach wie vor Pfusch-Gesetz 

5,7 Prozent der Menschen in Oberösterreich sind ohne Beschäftigung. Die Rekordarbeitslosigkeit hält somit auch in unserem Bundesland an. Für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner „muss dieser negative Aufwärtstrend endlich gebremst werden. Dazu ist ein rasches Handeln notwendig. Wir brauchen daher ein Impulsprogramm für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich, um wieder mehr Menschen in Beschäftigung zu haben. Auch wenn unser Bundesland noch weiter über dem Bundesdurchschnitt liegt, so ist der Industrie- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich keine Insel der Seligen mehr.“  *****

„Als zuständiger Wohnbaulandesrat ist es mir gelungen, die Bauleistung auf hohem Niveau zu halten, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen und um Wohnraum durch mehr Angebot leistbarer zu machen“, so Haimbuchner, der darauf verweist, dass nach wie vor die von SPÖ und ÖVP vor den Wahlen vollmundig versprochene Bauoffensive dotiert mit 267 Millionen Euro noch nicht in Wien abgeholt werden kann. „Rot und Schwarz blockieren: Darunter leiden übrigens alle Bundesländer, auch das rot regierte Wien.“

„Es wäre gut, wenn es hier rasch zu einer Regelung kommt, damit wir mit einer Wohnbauoffensive die Wirtschaft ankurbeln können. Aber offenbar fehlt Faymann und Spindelegger der Wille, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Und allein Oberösterreich müsste zusätzlich 100 Millionen Euro in die Hand nehmen, um 44 Millionen Euro aus dieser Offensive vom Bund zu erhalten.“ Es sei ärgerlich, dass das Geld einfach nicht abgeholt werden kann. „Würden es SPÖ und ÖVP ernst meinen, sollten die Mittel zweckgebunden für den mehrgeschossigen Wohnbau eingesetzt werden. Das schafft dringend benötigte Arbeitsplätze und würde die Mieten senken.“

„Der milde Winter und die bereits jetzt frühlingshaften Temperaturen haben sicherlich auch dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit nicht noch massiver angestiegen ist. Das ist jedoch für die Beschäftigungslosen und jene, die durch Schulungsmaßnahmen gar nicht in der Statistik aufscheinen, kein Trost“, schloss Haimbuchner. (schluss) bt