iFF Oberösterreich: Rosa Ecker als Landesobfrau bestätigt

Beim Landestag der „initiative Freiheitliche Frauen“ wurde Bundesrätin Rosa Ecker in ihrem Amt als Landesobfrau von 96 Prozent der Delegiertenstimmen bestätigt. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden LAbg. Mag. Silke Lackner (Wels) und Marianne Hacker (Schärding) gewählt. Als Gäste konnten die freiheitlichen Frauen Landesrat Mag. Günther Steinkellner sowie die Landtagsabgeordneten Ulrike Wall, Sabine Binder, Evelyn Kattnig, Silke Lackner und Michael Gruber begrüßen. Ebenfalls vor Ort waren die Bundeobfrau der „iff“, NAbg. Carmen Schimanek und die Salzburger Landesobfrau, Vizebürgermeisterin Karin Berger.

In ihrem umfassenden Tätigkeitsbericht ging Ecker auf die Vielzahl von Veranstaltungen in den Bezirken ein. „Es freut mich, dass sich Frauen politisch einbringen und mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement für die Frauen Workshops, Vorträge, Stammtische, Sprechstunden und Ausflüge organisieren.“  Besonders die Abende mit Buchautorin Birgit Kelle zum Thema „Ist die traditionelle Familie überholt“ und Nahostexpertin Dr. Karin Kneissl zu „Verändert die Integration unser Frauenbild“ zeigen auf, dass die iFF auch die kritische Auseinandersetzung nicht scheut“, so Ecker. Im November werde die zweite Bundesfrauenkonferenz der freiheitlichen Frauen in Wels abgehalten.

Klare Worte gibt es von den freiheitlichen Frauen: „Wir sagen nein zu einer gelebten ‚reinen Symbolpolitik‘. Statt zum internationalen Frauentag Debatten um Quoten und Binnen-I brauchen die Frauen in diesem Land bessere Rahmenbedingungen. Es geht auch darum, die Frauenbei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser zu unterstützen“, sieht die „iff“-Landesobfrau massiven Aufholbedarf. Vor allem aber die freie Entscheidung – besonders in finanzieller Hinsicht – betreue ich meine Kinder selbst oder nütze ich Angebote der Fremdbetreuung – ist noch immer nicht gegeben. Ganz im Gegenteil, der Druck der Regierung wird hier mit Maßnahmen immer mehr ins Gegenteil verstärkt. Finanzielle und soziale Sicherheit ist besonders für junge Frauen wichtig, um sich frei für ihre Form des Lebens mit Kindern und Familie entscheiden zu können.

Ecker: „In Oberösterreich sind die freiheitlichen Frauen im Landtag mit fünf Mandatarinnen vertreten, die sich engagiert zu Frauenthemen einbringen. Und seit den letzten Wahlen in Oberösterreich gestalten weit über 300 Frauen als Gemeinderäte, Gemeindevorstand und Vizebürgermeister aktiv in unserem Heimat die Politik mit.“ Auch die Frauensprecherin der FPÖ im Landtag, LAbg. Sabine Binder weiß als Mutter und selbständige Unternehmerin, „welche Herausforderungen die Frauen jeden Tag meistern.“ Ecker und Binder treten für ein positives Miteinander ein. „Der Spagat zwischen Familie, Beruf und Politik ist natürlich oft anstrengend, aber auch eine enorme Bereicherung. Jede Frau braucht dazu Unterstützung vom Partner und auch Mut zur Lücke. Wir freiheitlichen Frauen wollen keine besseren Männer sein, sondern die Männer dazu gewinnen, unsere Anliegen zu unterstützen“, ist vorrangiges Ziel der FPÖ-Frauen, „Frauen noch mehr für die Ideen der freiheitlichen Frauen zu gewinnen.“