„initiative Freiheitliche Frauen“ protestieren gegen Ansinnen von Van der Bellen

Landesobfrau BR Ecker: „Bundespräsident tritt jahrzehntelange Bemühungen für gleichberechtigte Gesellschaft mit den Füßen“

Heftige Kritik an den Aussagen von Bundespräsident Van der Bellen, wonach Frauen aus Solidarität eines Tages ein Kopftuch tragen sollen, kommt auch von der Landesobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“ (iFF), Bundesrätin Rosa Ecker. „Van der Bellen erweist der Gleichberechtigung einen Bärendienst und katapultiert die Frauenrechte in Österreich zurück ins Mittelalter. Das ist ganz klar falsch verstandene Toleranz und Solidarität.“

„Damit einher geht zudem auch“, ist Ecker überzeugt, „dass diese Meinung des Bundespräsidenten jenen Kräften Auftrieb verleiht, die den politischen Islam über unsere westliche Werteordnung stellen. Wir brauchen in unserem Land weder ein Kopftuch noch die Scharia, die oftmals mit dieser radikalen Interpretation des Islam einhergeht.“

„Van der Bellen hat aber mit diesem Fauxpax auch gezeigt, dass er nicht ein Präsident für alle in Österreich sein kann. Das verworrene, grüne Weltbild ist noch immer in seinem Denken, Handeln und Reden  – in diesem Fall auf Kosten der Frauen. Wir müssen alles daran setzen, um unterdrückte Frauen in ihrem Bestreben nach Freiheit zu unterstützen. Denn das Kopftuch ist oftmals auch Spiegelbild der Unterdrückung von Frauen durch die Männer in deren Kulturkreis. Unsere Mütter und Großmütter haben aus hygienischen Gründen bei der Ernte und in der Küche ein Kopftuch getragen und wurden dazu nicht gezwungen, sei den Verteidigern ins Stammbuch geschrieben. Das Kopftuch aus islamisch religiösen Gründen darf in unserer Gesellschaft aus falsch verstandener Toleranz keinen Platz haben“, betonte Ecker abschließend.