Integrations-Millionen verpuffen

Die Sprachförderung für Kinder ist das Vorzeigeprojekt und Allheilmittel der rot-schwarzen Bundesregierung, wenn es darum geht, jene 140.000 Zuwanderer, die alljährlich aus der ganzen Welt ihr neues Heil bei uns suchen, zu vollwertigen Österreichern zu machen.

Nun ist auch die FPÖ für ein konsequentes Erlernen der Sprache, glaubt aber nicht, dass nur und ausschließlich mit ein paar Sprachkursen die Sache erledigt sei. SPÖ und ÖVP glauben das seit Jahren allerdings beharrlich und lassen sich auch gar nicht vom Gegenteil überzeugen. SPÖ und ÖVP sind zu 100 Prozent beratungsresistent. Und so rennen sie in ihrer Ignoranz planlos in die falsche Richtung. Nicht nur bei der Emanzipation der Bundeshymne oder beim Rückkauf einer maroden Bank wie der Hypo Alpe Adria – auch in Sachen Integration zeigen sie, wie wenig sie das Ohr am Bürger haben und verpulvern stattdessen Millionen. Sinnlos, wie sich nun herausstellt (und was wir Freiheitliche schon immer gesagt haben).

Fünf Millionen Euro wenden derzeit Bund und Land für sprachliche Frühförderung auf, bis 2018 drohen 20 Steuer-Millionen in dieses Projekt zu fließen. Und was bringt’s? Aufgepasst: 15 Prozent der Kinder können nach Absolvierung der sprachlichen Frühförderung die deutsche Sprache in der Weise, dass sie in den Regelunterricht in der Volksschule überführt werden können. Sensationell! Umgekehrt: 85 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund können trotz Fördermillionen „nix Deutsch“ und werden an keinem regulären Volksschulunterricht teilnehmen. Das ist, gelinde gesagt, alarmierend.

Ob die Bonzen von SPÖ und ÖVP umdenken? Keine Spur. Darauf können Sie wetten…