Keine Islam-Kindergärten in Oberösterreich

Anders als etwa in Wien gibt es in Oberösterreich keine islamischen Kindergärten. Das soll nach dem Willen der Koalitionspartner FPÖ und ÖVP auch in Zukunft so bleiben. Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer (ÖVP) und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr wollen diesbezüglich einen Vorschlag zur Änderung des Kinderbetreuungsgesetzes erarbeiten.

„Die Genehmigungsvorschriften sollen so konkretisiert werden, dass es keine abgeschotteten Kinderbetreuungseinrichtungen geben kann“, sagt Stelzer. „Gerade im Kindesalter soll Integration gefördert und religiös motivierte Isolation verhindert werden“, betont er. FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr unterstützt das: „Einer Indoktrinierung der Kinder durch islamistische Hassprediger werden wir in Oberösterreich jedenfalls nicht tatenlos zusehen.“

In Wien werden Islam-Kindergärten aus Steuergeldern mit 27 Millionen Euro jährlich gefördert. Im Oktober 2014 hat der renommierte Islam-Wissenschaftler Ednan Aslan auf gravierende Missstände in diesen Einrichtungen aufmerksam gemacht. So würden die meisten der 150 islamischen Kindergärten Wiens unter dem Einfluss von Muslimbrüdern und Salafisten stehen.

Gegen diese Art der verfehlten Integration spricht sich FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr aus: „Diese integrationspolitische Katastrophe, der in Wien offenbar über Jahrzehnte vor allem durch die SPÖ untätig zugeschaut wurde, wird in Oberösterreich mit uns nicht möglich sein.“ Mahr kündigt deshalb Maßnahmen an, die eine Entwicklung wie in Wien verhindern soll: „Gemeinsam mit unserem ressortverantwortlichen Regierungspartner ÖVP werden wir hier einen Riegel vorschieben, indem wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend adaptieren.“ Es müsse vor allem sichergestellt werden, dass den Kindern die deutsche Sprache und die Werte unserer Gesellschaft vermittelt werden, so Mahr.

Mehr über Islamismus im Kindergarten sehen Sie im aktuellen FPÖ-TV-Magazin: