Klubobmann Ing. Mahr: 13,7 Prozent Zuwachs von Ausländerkriminalität ist Weckruf

Flüchtlingskrise und Nachwirkungen der Osterweiterung spiegeln sich nun in Gesamtkriminalitäts-Statistik 2016 – Maßnahmen viel zu spät

„Einerseits lobe ich die jährlich ausführlicher werdende BMI-Statistik. Andererseits zeigt sie wieder einmal die Zunahme der Ausländerkriminalität, vor der die FPÖ schon seit langem gewarnt hat“, fühlt sich der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Ing. Herwig Mahr angesichts der heute durch Innenminister Sobotka veröffentlichten Kriminalitäts-Statistik bestätigt.

Die Anzahl der fremden Tatverdächtigen an der Gesamtkriminalität ist gegenüber 2015 um 13,7 Prozent gestiegen. Es ist der höchste Wert der letzten zehn Jahre (2007: 57.300 fremde Tatverdächtige). Bei der Gruppe der Asylwerbenden gab es 2016 die höchste Zunahme: Die Zahl stieg um 54,2 Prozent von 14.458 auf 22.289. „Die neuesten Zahlen sprechen wieder einmal für sich. Die Beschwichtigungspolitik der letzten Jahre wird damit immer absurder. Auch die nun gesetzten Maßnahmen kommen zu spät und nicht streng genug“, so Mahr.

„Das wahre Problem ist das für die Täter zu lasche österreichische Straf- und Vollzugsrecht. Aus ihren Herkunftsländern sind sie eine ganz andere Gangart gewohnt“, stellt Mahr klar. In der Gruppe der tatverdächtigen Asylwerbenden 2016 war die führende Nationalität Afghanistan (5.072 Tatverdächtige), gefolgt von Algerien (2.999), Marokko (2.219), Nigeria (2.137) und Syrien (1.549).

Bei Wohnungseinbrüchen stehen 342 inländische 1.715 fremden Tatverdächtigen gegenüber. „Momentan führen dabei noch Rumänen die Statistik an. In Zukunft werden aber wohl auch kriminelle Asylsuchende verstärkt auffallen, wie die Bandenbildung in der Drogenszene in Wien bereits zeigt“, prophezeit Mahr.

„Schuld an den steigenden Strafdelikten ist vor allem die Willkommenspolitik der rot-schwarzen Bundesregierung. Hoffentlich sind diese Herren in Wien auch wirklich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und halten endlich mal ihre Ankündigungen ein“, fordert Klubobmann Mahr abschließend ein gänzliches Überdenken der immer noch anhaltenden verfehlten Willkommenspolitik.