Klubobmann Ing. Mahr am Welttag gegen Menschenhandel: Klare Positionierung gegen Kinderehen in Österreich

FPÖ fordert gezielte Maßnahmen gegen Menschenhandel auf nationaler Ebene

„Der Menschenhandel ist eine schwere Verletzung der Rechte eines jeden Einzelnen. Gerade Österreich ist durch die Lage als Transit- und Zielland zunehmend damit konfrontiert“, stellt Klubobmann Herwig Mahr am heutigen Welttag gegen Menschenhandel fest. „Durch die stetige Zuwanderung steht unser Rechtssystem laufend vor neuen Herausforderungen. Vor allem in Bezug auf Kinder- und Zwangsehen müssen zweifellos Maßnahmen getroffen werden.“

„Kinder-, Zwangs- und Mehrehen gewinnen im mitteleuropäischen Raum immer mehr an Brisanz. Das muss nun endlich auch in Österreich erkannt werden. Den vielen leeren Worten müssen nun endlich Taten folgen. Gezielte Maßnahmen in unserem nationalen Wirkungsbereich sind längst überfällig“, fordert Klubobmann Mahr als ersten Schritt die Erfassung von versteckten Eheverhältnissen von Minderjährigen.

„Nach einer Vielzahl abschlägig beantworteter FPÖ-Bundesanfragen wurde in Oberösterreich auf Initiative der FPÖ am 6. Juli 2017 ein Antrag an die Bundesregierung zur Erfassung von Eheverhältnissen von Minderjährigen beschlossen. Dahingehend erwarte ich mir eine rasche und seriöse Aufarbeitung seitens der Bundesregierung“, stellt Klubobmann Herwig Mahr abschließend klar.