Klubobmann Ing. Mahr: Anschobers Asylphantastereien erreichen neue Sphären

Absurde Vorschläge von LR Anschober – Visaverteilung in Botschaften wurde zu Recht abgedreht

„Wenn es um Ausländer geht, kennt der ‚Robin-Hood-Komplex‘ der Grünen scheinbar keine Grenzen. Ginge es nach ihnen, müssten die Österreicher die ganze Dritte Welt ernähren und in unserem Land aufnehmen“, wundert sich der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Ing. Herwig Mahr angesichts der heutigen Pressekonferenz von Landesrat Anschober.

Landesrat Anschober hat sehr allgemein gehalten seine sieben Vorschläge für ein neues europäisches Asylwesen vorgestellt. „Trotz einer aktuellen EuGH Entscheidung, die eine Pflicht zu Asyl-Visa ablehnt, will Anschober diese für Österreich einfachgesetzlich einführen. Das ist insbesondere aufgrund des enormen Andrangs nach Österreich wahnwitzig“, stellt Mahr umgehend klar.

„Nach Anschober solle auch eine weitere EU-Instanz geschaffen werden, die über unsere Köpfe hinweg entscheidet. Darüber hinaus würde er alle Länder bestrafen, die ihre Quoten nicht erfüllen. Diese absurden Grünphantastereien würden ohnehin nicht funktionieren, weil die Asyl-Zuwanderer lieber in Länder mit freigiebigen Sozialtöpfen einreisen“, gibt Mahr seine Ablehnung hinsichtlich der von Anschober geforderten gemeinsamen EU-Asylbehörde mit Verteilungsschlüssel und Solidaritäts-Strafsystem zu verstehen.

„Einziger teilweiser Berührungspunkt zwischen FPÖ und Anschober ist die Forderung nach besserer Kontrolle der EU-Außengrenzen und der Schaffung eines gemeinsamen Registrierungssystems. Das wäre sicherheitspolitisch jedenfalls notwendig“, sagt Klubobmann Mahr abschließend.