Klubobmann Ing. Mahr: Anschobers Integrationsbericht ist Schönrederei

FPÖ kritisiert Integrationskuschelkurs der Grünen

„Vielfalt macht uns stark! Das ist Anschobers Motto für das Jahr 2017″, hebt der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr angesichts der am Freitag stattgefundenen Pressekonferenz von Landesrat Anschober hervor. „Das klingt für mich nach einer Eins-zu-Eins Weiterführung des verstaubten Multikulti-Denkens, das in der Vergangenheit schon zu fehlgeschlagener Integration geführt hat.“

Landesrat Anschober wiederholt erneut seine allgemein gehaltenen Thesen und lobt sich selbst für die Bewältigung der Flüchtlingskrise 2015 und 2016. „Dass er dafür sein Budget mehrmals überzogen hat, sagt er natürlich nicht“, erinnert Mahr. „Wir haben keine unbeschränkten Mittel. Auch nicht für Asyl und später für Integration. Die Wurzel des Problems war die unkontrollierte Masseneinwanderung unter dem Vorwand des Asyls.“

„Es werden die Augen davor verschlossen, dass der Großteil der in OÖ versorgten Wirtschaftsflüchtlinge eigentlich gar keinen Asyl- und damit Bleibegrund hat. Aber genau diese wollen die Grünen bereits ab dem ersten Tag integrieren“, zeigt Mahr den Widerspruch auf.

„Wir müssen offen sagen, dass nicht alle der berechtigten ‚Asyl-Einwanderer‘ auf ewig bei uns bleiben können. Prognosen belegen: Sehr viele eigentlich arbeitstaugliche Fremde werden sich nie in unserer Leistungsgesellschaft etablieren können“, so Mahr. „Unser Sozialsystem, das wir Österreicher für die eigenen sozial Bedürftigen aufgebaut haben, wird diese Langzeitbelastung auf Dauer nicht mehr stemmen können.“

„Dazu kommen kulturell bedingte Schwierigkeiten und Anpassungsverweigerungen an denen Integration bei Vielen scheitern wird, wenn so weitergemacht wird wie bisher“, sagt Klubobmann Mahr abschließend.