Klubobmann Ing. Mahr: „Drohnenplage“ – wenn ein Spielzeug zur Gefahr wird

FPÖ fordert Maßnahmen aufgrund rasant steigender Drohnenzulassungen – betroffene Bürger sprechen über „Drohnenplage“

„Das Problem darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. In den letzten Wochen haben sich Bürger vermehrt über Drohnen beklagt. Sie sind beunruhigt, fühlen sich oft in ihrer Privatsphäre gestört und in manchen Fällen sogar bedroht“, berichtet Mahr. „Aufgrund der nahezu unbegrenzten technischen Möglichkeiten ist das durchaus verständlich.“

„Seit 2014 ist der Einsatz und Betrieb von sogenannten autonomen Fluggeräten gesetzlich geregelt. Eine Genehmigung ist allerdings nur notwendig, wenn die Drohne mehr als 250 Gramm wiegt und höher als 30 Meter fliegen kann. Diese Genehmigungspflicht wird vor allem im ländlichen Raum eher belächelt. Ebenso, dass bei Verstoß mit einer Geldstrafe bis zu 22.000 Euro zu rechnen ist“, sieht Mahr Handlungsbedarf.

„Österreichweit gab es im ersten Halbjahr dieses Jahres fast so viele Neuzulassungen wie das gesamte letzte Jahr – Tendenz steigend. 2017 wird es voraussichtlich 14-mal mehr Genehmigungen geben als vor drei Jahren. In diesem Bereich wird Präventionsarbeit nötig sein. Vor allem dafür, dass Drohnen nicht missbräuchlich und unerlaubt verwendet werden dürfen“, fordert Mahr abschließend.