Klubobmann Ing. Mahr fordert: Schlichte „Stempel-Abholer“ abstrafen!

FPÖ sieht Handlungsbedarf: Arbeitslosigkeit ist kein Hauptberuf

„Arbeitslos ist nicht gleich arbeitssuchend“, geht Klubobmann Herwig Mahr auf eine alarmierende WKO-Studie ein. Die kürzlich präsentierte Umfrage aus Braunau bestätigt die Befürchtungen der FPÖ. „Arbeitsunwillige belasten zunehmend den oberösterreichischen Arbeitsmarkt. Sie machen sich das System zu Nutze, behindern kostenintensiv die Vermittlung anderer Arbeitsloser“, warnt Mahr.

Die drei Hauptgründe für eine Nicht-Einstellung seitens der Unternehmer sind offensichtliche Arbeitsunwilligkeit, fachliche Defizite und Mangel im sozialen Verhalten. Weitere Gründe sind beispielsweise: Probleme mit der deutschen Sprache, Arbeitssuchende wollen nur einen Stempel sowie die Einstellung und Motivation der Bewerber. Probleme seien auch unrealistische Gehaltsvorstellungen und eine zu schwere Arbeit.

Als erfolgreicher Unternehmer hat Klubobmann Mahr selbst jahrelang Erfahrung in Sachen Arbeitsmarkt gesammelt und weiß, worauf es ankommt. „Einerseits sind Arbeitssuchende immer öfters verzweifelt auf der Suche nach ihrem Traumjob. Ihnen wird suggeriert, dass nichts unmöglich ist, sie alles erreichen können. Arbeit ist jedoch kein Zuckerschlecken. Man muss Leistung erbringen,  um etwas erreichen zu können. Wenn jemand allerdings ohne große Mühe von Sozialleistungen leben kann, entscheidet sich die betroffene Person immer öfters bewusst für die Dauerarbeitslosigkeit“, zeigt Klubobmann Mahr den Missstand am Arbeitsmarkt auf. „Andererseits verschlechtert sich zunehmend die durchschnittliche Qualifizierung unserer Arbeitskräfte, wie beispielsweise durch die Zuwanderung teils unqualifizierter Fremder.“

„Es muss tatsächlich überlegt werden, ob es für Unwillige nicht schärfere Eischnitte bei der Arbeitslosenunterstützung geben muss“, sieht Klubobmann Mahr dringenden Diskussionsbedarf. „Es gibt sicher zahlreiche Personen, die sich bei Arbeitslosigkeit intensiv um eine Arbeitsstelle bemühen. Wenn jemand jedoch bewusst das System manipuliert und zu seinen Gunsten ausnutzt, wie es aus der aktuellen Studie hervorgeht, müssen spürbare Konsequenzen die Folge sein.“