Klubobmann Ing. Mahr fordert: Wertevermittlung in Schulen intensivieren

FPÖ Oberösterreich treibt Verpflichtung von Ethikunterricht voran

„Bereits im Pflichtschulalter müssen Integration und die Vermittlung unserer Werte im Vordergrund stehen“, setzt sich Klubobmann Herwig Mahr dafür ein, das Fach Ethik als verpflichtendes Element in den Schulunterricht zu verankern. Dass diese Maßnahme nun auch auf Bundesebene diskutiert wird, freut Klubobmann Mahr. Denn die Forderung sei auch Teil des oberösterreichischen Arbeitsübereinkommens und wurde schon öfters thematisiert.

„Wir werden die Initiative aus Oberösterreich weiter vorantreiben. Jene Schüler, die sich vom Religionsunterricht abmelden, sollen automatisch den Ethikunterricht besuchen müssen. Das ist nicht nur von hohem integrativem Wert, sondern fördert auch die Gemeinschaft“, kündigt Mahr Maßnahmen an.

Nach aktueller Rechtslage ist es möglich, sich ab dem 14. Lebensjahr vom Religionsunterricht abzumelden. Davor ist ein Einverständnis der Erziehungsberechtigten erforderlich. Wenn es jedoch nach Klubobmann Mahr geht, sollen Schüler aller Stufen ausnahmslos zwischen Religions- oder Ethikunterricht entscheiden müssen. „Dadurch schaffen wir eine solide Grundlage für ein geordnetes Zusammenleben“, sieht Mahr den Ethikunterricht als wichtigen Beitrag zur Integration.

„Eine Generalsanierung des österreichischen Bildungssystems ist längst überfällig. Seit Jahren sind die Ausgaben im Bildungsbereich nur höher geworden, ohne dass sich etwas verbessert hat. Es muss endlich dort investiert werden, wo es auch Sinn macht“, richtet Mahr einen Appell an die zukünftige Bundesregierung.