Klubobmann Ing. Mahr: Hilfeschrei der Ärztekammer ernst nehmen!

FPÖ fordert Schulterschluss für die Erhaltung der qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung in Oberösterreich

„Die medizinische Versorgung muss flächendeckend sichergestellt werden. Vor allem im ländlichen Raum wird das jedoch immer mehr zur Herkulesaufgabe. Ein entscheidender Grund ist, dass mittlerweile vier von zehn Medizinabsolventen anderswo eine Karriere anstreben, anstatt sich hierzulande als Hausarzt niederzulassen. Diese Entwicklung muss dringend aufgehalten werden“, sieht Klubobmann Herwig Mahr hier unaufschiebbaren Handlungsbedarf, denn 60 Prozent von 14.000 Allgemeinmedizinern gehen bereits in den kommenden Jahren in Pension.

„Dahingehend werden wir erneut mit unserem Arbeitspartner in Beratungen treten und versuchen, ein gemeinsames Maßnahmenpaket zu schnüren“, versichert Mahr.

„Im schwarz-blauen Arbeitsübereinkommen wurden bereits einige wegweisende Initiativen festgesetzt“, nennt Mahr als Beispiel den FP-Antrag zur Erhöhung der Studienplätze für Humanmedizin, der Ende 2016 einstimmig beschlossen wurde. „Weitere effektive Maßnahmen sind unausweichlich, um den drohenden Ärztemangel tatkräftig entgegenzuwirken.“

„Letztendlich braucht es einen attraktiven Kompromiss, bei dem die Patientenversorgung an oberster Stelle steht. Gerade für kranke oder ältere Personen ist eine unkomplizierte Erreichbarkeit von Ärzten existenziell“, fordert Mahr abschließend einen Schulterschluss aller Parteien.