Klubobmann Ing. Mahr: Kein Aprilscherz bei Registrierkassen

Bürokratiemonster Registrierkasse geht ab 1. April in die nächste Runde

„Nicht zum erhofften Erfolg führte das Experiment der Bundesregierung, den Haushalt zu Lasten unseres Handels und unserer Gastronomie zu sanieren“, stellt der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Ing. Herwig Mahr anlässlich der nun in Kraft tretenden Registrierkassensicherheitsverordnung klar. „Statt der prophezeiten 900 Mio. brachte dieses ‚Bürokratiemonster‘ dem Fiskus im Jahr 2016 lediglich 80 bis 120 Mio., heuer werden es nicht mehr als 200 Mio. Euro.“

Registrierkassen müssen ab 1. April über FinanzOnline angemeldet und alle Belege ’signiert‘ sein. Die meisten bereits angeschafften Geräte brauchen dafür entweder ein Update oder werden sogar unbrauchbar. „Damit entstehen vielen Unternehmern erneut unnötige Kosten, weil sie nach nicht einmal einem Jahr die falschen Geräte haben“, so Mahr.

„Nicht nur, dass unsere Wirtschaftstreibenden unter Generalverdacht der Steuerhinterziehung gestellt wurden. Nein, sie wurden bei der Zwangsanschaffung der nötigen Geräte auch noch zu wenig und falsch informiert“, weist Mahr auf die Versäumnisse der SPÖVP-Bundesregierung hin. „Jedenfalls hätte das EU-Prüfverfahren für die einheitlichen Sicherheitsstandards abgewartet werden sollen.“

„Vergleicht man nun den mäßigen finanziellen Nutzen mit dem enormen bürokratischen Aufwand für die Wirtschaft samt Zettelberge für die Kunden, sollte über eine Rücknahme der Registrierkassenpflicht ernsthaft nachgedacht werden“, fordert FPÖ-Klubobmann Mahr abschließend.