Klubobmann Ing. Mahr: Kritik von AK-Vize Feilmair zu FPÖ-Wirtschaftsprogramm unerhört

Reflexartige Verteidigung der Kammerprivilegien auf Kosten der Beitragszahler unverständlich – Pflichtmitgliedschaft abschaffen

Empört zeigt sich heute der Klubobmann der FPÖ-Oberösterreich, Ing. Herwig Mahr, über die Kritik am FPÖ-Wirtschaftsprogramm von leitenden Kammerfunktionären, wie zum Beispiel AK-Vizepräsident Helmut Feilmair. „Die reflexartige Verteidigung der Kammerprivilegien auf Kosten der Beitragszahler ist unerhört“, kritisiert Mahr.

„Hätten die üblich verdächtigen Kritiker vor ihrer ersten Stellungnahme unser Wirtschaftsprogramm aufmerksam gelesen, dann hätte Ihnen eigentlich auffallen müssen, dass keinesfalls Kürzungen oder Einfrierungen von Pensionsbezügen angedacht werden“, so Mahr weiter. „Vielmehr sollte es zu einer Abschaffung von Pensionsprivilegien, von Besserstellungen und Luxuspensionen wie z.B. auch für leitende und ehemalige Kammerfunktionäre, kommen. Gefordert wird weiters eine Vereinheitlichung der Pensionssysteme, eine faire Anpassung des faktischen Pensionsantrittsalters oder auch die Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten“, stellt Mahr klar.

„Die Damen und Herren AK-Funktionäre sollen sich um die Interessen ihrer Mitglieder kümmern und nicht zur Verteidigung ihrer Privilegien ausrücken. Die Wähler wissen sehr wohl konstruktive und seriöse Vorschläge zu schätzen. Die ‚Wer bietet mehr – Mentalität‘ im Wahlkampf ist Uralt-Politstil. Österreicher verdienen Fairness statt Stillstand, Streit und falscher Versprechen“, so Mahr abschließend.