Klubobmann Ing. Mahr: PISA-Ergebnisse bestätigen Notwendigkeit der verpflichtenden Schulsprache Deutsch

FPÖ: Nicht am Durchschnitt sondern an den Besten orientieren

„Die heute präsentierten PISA-Ergebnisse für Oberösterreich sind zwar nicht so schlecht, aber noch lange kein Grund zum Jubeln“, stellt der Klubobmann der FPÖ-Oberösterreich, Ing. Herwig Mahr klar. „Man sollte sich an den Besten, wie Japan oder Finnland orientieren und nicht am Durchschnitt“.

„Knapp 2.300 oberösterreichische Schüler aus 88 Schulen im Alter von 15 bzw. 16 Jahren nahmen teil. Getestet wurden schwerpunktmäßig Kompetenzen in den Bereichen Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik. In Naturwissenschaften und Mathematik liegen die oberösterreichischen Schüler über, in Lesen genau im OECD-Schnitt. Vor allem Kinder mit Migrationshintergrund zählen zur Risikogruppe und weisen große Schwächen auf“, berichtet Mahr.

„Die von der FPÖ gestartete Initiative ‚Schulsprache Deutsch‘ wird durch dieses Ergebnis bestätigt“, erläutert Mahr und fordert deren rasche Einführung. Vor allem im Hinblick auf die Tatsache, dass von den getesteten 15-jährigen mit Migrationshintergrund in Österreich 72,7 Prozent zu Hause überwiegend nicht die Unterrichtssprache sprechen.

„Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung war unsere Forderung nach der Einführung einer flächendeckenden Sprachstandfeststellung in den oberösterreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen. Nur so können Sprachdefizite schon sehr früh erkannt und aus dem Weg geräumt werden“, erklärt Mahr.

„Bildung ist die wichtigste Grundlage für einen Start ins Berufsleben und für eine gelungene Integration. Die FPÖ sagt ganz klar ‚NEIN‘ zur Gesamtschule, setzt sich für den Erhalt der Langform des Gymnasiums ein und steht zum bewährten Ziffernnotensystem. Nur durch diese Maßnahmen können der Bildungserfolg und somit auch das Bildungsniveau gesteigert werden. Wir müssen die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit unsere Jugend bestmöglich auf das weitere Leben vorbereitet wird“, fordert Mahr abschließend.