Klubobmann Ing. Mahr: Schulautonomiepaket mit vielen Ecken und Kanten

Langjährige FPÖ-Forderung nach Abschaffung der Landesschulräte wird umgesetzt

„Das von Ministerin Hammerschmid zur Begutachtung geschickte Schulautonomiepaket weist viele Ecken und Kanten auf“, berichtet Klubobmann der FPÖ-Oberösterreich, Ing. Herwig Mahr. „Vor allem in der Schulverwaltung fehlt es an merkbaren Verbesserungen. Denn mit den geplanten Schulclustern werden zwei bis acht Schulstandorte unter eine gemeinsame Leitung gestellt. Derzeit halten die Schulleiter den Lehrern in Sachen Verwaltungsaufgaben den Rücken frei. Das soll mit dieser neuen Regelung wegfallen“, zeigt Mahr auf. „Dieser Verwaltungsaufwand für Lehrer trifft vor allem die kleineren Schulen im ländlichen Raum.“

„Der geplanten Abschaffung der Landesschulräte können wir etwas abgewinnen. Dass diese langjährige FPÖ-Forderung nun endlich schlagend wird, ist höchst an der Zeit“, begrüßt Mahr diese Maßnahme. „Ein Wehrmutstropfen ist aber, dass diese Behörde nur mehr einen Beirat hat. Dieser besteht hauptsächlich aus Vertretern der Sozialpartner“, kritisiert Mahr das Fehlen der notwendigen Kontrolle dieser neuen Behörde. „Wir bestehen auf ein starkes Kontrollorgan, welches analog den jetzigen Kollegien zusammengesetzt ist“, fordert Mahr.

„Ein wesentlicher Schritt muss auch sein, dass die Schüler vor Eintritt in den Regelunterricht der deutschen Sprache mächtig sind, um dem Unterricht folgen zu können. Oberösterreich beharrt seit langem auf die Umsetzung der verpflichtenden Schulsprache Deutsch“, sagt Klubobmann Mahr und fordert ein Abgehen vom jahrelangen Stillstand im Bildungsministerium sowie rasche Maßnahmen außerhalb des oberösterreichischen Wirkungsbereiches.