Klubobmann Ing. Mahr setzt Maßnahmen zur Rettung der Stammtischsparer

FP-Antrag zum Erhalt heimischer Wirtshauskultur im kommenden Ausschuss 

„Die bürokratischen Hürden für unsere Sparvereine werden immer größer. Gegen diese Mehrbelastung setzen wir uns ein“, gibt Klubobmann Herwig Mahr – wie bereits Ende Dezember angekündigt – eine freiheitliche Initiative im nächsten Ausschuss bekannt. „Durch die steigende Belastung ist die heimische Wirtshauskultur in Gefahr. Viele unserer Stammtischsparer werfen durch die zahlreichen Auflagen das Handtuch.“

„Mit der Neuregelung des Bankwesengesetzes sollten die Geldwäschebestimmungen der EU umgesetzt werden. Der dadurch steigende Bürokratieaufwand bringt unsere Sparvereine jedoch zum Verzweifeln“, kritisiert Klubobmann Mahr die Kompromisslosigkeit der Bundesregierung und erläutert die aktuelle Gesetzeslage: „Übersteigt die Einzahlung eines Sparvereinsmitglieds ein jährliches Limit von 1.500 Euro, so muss es per Lichtbildausweis identifiziert und eine Ausweiskopie an der Bank übergeben werden. Zusätzlich muss jeder Ein- und Austritt eines Mitgliedes der Bank gemeldet werden.“

„Ein durchschnittlicher Sparverein hat 150 Mitglieder und bringt dem betroffenen Wirtshaus einen jährlichen Umsatz von bis zu 50.000 Euro“, nennt Mahr aktuelle Zahlen.

„Das Wirtshaussterben ist also vorprogrammiert“, nennt Klubobmann Mahr weitere Belastungen, wie Rauchverbot oder Registrierkassenpflicht, die den Wirten das Leben ohnehin schon schwer genug machen.

„Es muss umgehend ein praxisorientierter Kompromiss zwischen den EU-Vorgaben und unserer Sparvereinskultur gefunden werden. Denn sie sind neben dem gesicherten Umsatz ein wesentliches Standbein traditioneller Wirtshauskultur“, sieht Klubobmann Herwig Mahr einer Einigung im Ausschuss positiv entgegen.