Klubobmann Ing. Mahr: Urkundenfälschung ist kein Kavaliersdelikt!

FPÖ fordert: Härtere Strafen bei Urkundenbetrug

„Die Grundlage für kriminelle Handlungen ist oftmals ein gefälschter Ausweis“, macht Klubobmann Herwig Mahr auf die starke Zunahme an Dokumentenfälschungen aufmerksam. Mit ein paar hundert Euro und ein bis zwei Kleinigkeiten erhalte man laut den Experten des Bundeskriminalamtes beispielsweise bereits einen täuschend echt aussendenden Führschein.

„Sowohl die Fälscher als auch die kriminellen Endverbraucher sollen mit härteren Strafen rechnen müssen. In den meisten Fällen liegt die Strafandrohung bei maximal einem Jahr“, weist Mahr auf die aktuelle Gesetzeslage hin. Laut dem Leiter des zuständigen Referats im Bundeskriminalamt werde die Urkundenfälschung noch immer als Kavaliersdelikt angesehen. „Solchen Machenschaften gehört umgehend ein Riegel vorgeschoben“, fordert Mahr.

„Die Anzahl an Delikten ist in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent auf insgesamt 6138 Fälle gestiegen. Die Dunkelziffer ist jedoch weit höher“, warnt Mahr und sagt: „Wird beispielsweise ein Kofferraum voll gefälschter Pässe sichergestellt, schlägt sich das in der Statistik nur als ein einziges Delikt nieder. Bei rund 1.500 Fällen im vergangenen Jahr mussten weit mehr als 10.000 Dokumente geprüft werden.“

„Die Exekutive reagiert bereits durch entsprechende Schulungen auf die Zunahme der Dokumentenfälschungen. Gleichzeitig müssen wir trotzdem darüber nachdenken, das Strafmaß in bestimmten Fällen auf ein deutlich höheres Niveau anzuheben“, schließt Klubobmann Mahr.