Klubobmann Ing. Mahr zeigt auf: Versteckte Kinder- und Mehrehen in Österreich

FPÖ für ein Bekenntnis zu Einehe, Kinderschutz und zu Kampf gegen Zwangsheirat

„Ausländische Kinder- und Mehrehen widersprechen österreichischen Grundsätzen und werden nach unserem Recht nicht anerkannt. Jedoch werden sie zum Schutz der Kinder auch nicht für nichtig erklärt“, prangert FPÖ-Klubobmann Mahr die Verschweigetaktik der Bundesregierung an. „Das Problem versteckter Kinderehen in Österreich wird unter den Teppich gekehrt.“

In Deutschland und anderen europäischen Ländern hat sich dieses Problem mit der anhaltenden Einwanderungswelle nachweislich verschärft. Deutsche SOS-Kinderdörfer beklagen den drastischen Anstieg an zwangsverheirateten Mädchen in Asylwerberunterkünften. „Obwohl auch in Österreich Fälle publik werden und Richter eine Erhöhung der Anfragen melden, ob im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen anerkannt werden, fehlen bisher offizielle Daten für eine offene Diskussion in unserem Land“, kritisiert Mahr.

„Vor allem sind die österreichischen Betreuungs-NGOs bei diesem Thema auffällig ruhig“, stellt Mahr fest und weist daraufhin, dass laut einem Bericht von „Save the Children“ weltweit rund 700 Millionen der heute lebenden Frauen vor ihrem 18. Geburtstag geheiratet haben bzw. verheiratet wurden. Laut „UN Women“ ist die Zahl der in Syrien geschlossenen Kinderehen (zwischen Syrern) von 13 Prozent auf 51 Prozent gestiegen.

„Insbesondere durch die letzten islamischen Migrationswellen muss klar sein, dass auch hier vermehrt Minderjährige (auch unter 16 Jahre) als Ehegatten leben“, so Mahr und betont abschließend: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum es in Österreich keinerlei Daten über Ausmaß und Praxis von Kinder- und Mehrehen in Österreich gibt. Gerade um Kinderehen zu verhindern, brauchen wir Erhebungen, um endlich tätig werden zu können.“