Klubobmann Ing. Mahr zu Schulreform: Husch-Pfusch-Aktion wird strikt abgelehnt

FPÖ steht weiterhin zum differenzierten Schulsystem

„Die gestern in letzter Minute beschlossene Schulreform lehnen wir ab. Einer derartigen Husch-Pfusch-Aktion der Bundesregierung können wir nichts abgewinnen“, kritisiert der Klubobmann der FPÖ-Oberösterreich, Ing. Herwig Mahr, die drei Jahre andauernden Verhandlungen und jetzt beschlossene Bildungsreform.

„Eine der wichtigsten von der FPÖ geforderten Maßnahmen, dass Kinder vor Eintritt in das reguläre Schulwesen über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen müssen, um dem Unterricht folgen zu können, wurde in diesem Reformpaket ausgespart“, übt Mahr Kritik an der Vorgehensweise der Bundesregierung.

„Die FPÖ spricht sich klar gegen die Erprobung der Gesamtschule der Zehn- bis Vierzehnjährigen aus. Wir treten weiterhin für ein qualitativ hochwertiges differenziertes Schulsystem ab der fünften Schulstufe ein. Das Aushungern der Unterstufe des Gymnasiums und der damit verbundenen Einführung der Gesamtschule ist ein Schritt in die falsche Richtung und wird von uns strikt abgelehnt“, zeigt Mahr auf.

„Wir stehen zum Erhalt der Langform der Gymnasien. Unterschiedliche Talente, Begabungen und Fähigkeiten der Schüler können nur im differenzierten Schulsystem entsprechend gefördert werden. Leistungsgedanken und Disziplin sind notwendig, um die Schüler zum Lernen zu motivieren. Im Interesse der Entwicklungschancen unserer Kinder brauchen wir ein breit gefächertes Bildungsangebot. Diese beschlossene Schulreform ist ein reiner Etikettenschwindel, welcher auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen wird“, so Mahr abschließend.