Klubobmann Mag. Steinkellner: Bildungsqualität durch Vergleichstests sicherstellen!

„EQ“-Evaluierung des oö. Bildungsresorts ist „nett, aber wirkungslos“

Als „nett, aber wirkungslos“ bezeichnet FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner das heute von LR Hummer präsentierte Ergebnis einer freiwilligen Schüler- und Elternbefragung in oö. Haupt- bzw. Neuen Mittelschulen („EQ“), welches „ergänzend zu den externen Kompetenzmessungen wie den Bildungsstandards und den internationalen Testungen“ zu verstehen sei.

„Das Problem ist nur: Die Testungen wurden – unter abenteuerlichster Begründung – von der SPÖ-Bildungsministerin ausgesetzt!“, so Steinkellner.

Vor diesem Hintergrund und der anhaltenden Bildungsmisere ist stark zu bezweifeln, dass uns Investitionen in derartige Projekte wirklich weiterhelfen. „Dies als ´Meilenstein´ zu bezeichnen, halte ich gelinde gesagt für abenteuerlich“, stellt Steinkellner fest.

Parameter wie „Schulzufriedenheit“, „Interesse am Unterricht“ oder „Mögen und gemocht werden“, wie im Zuge dieses Feedback-Projekts nachgefragt wurden, müssen ja ohnehin Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Bildung sein, die auch internationalen Vergleichen standhält.

„Dass Kinder gerne den Unterreicht oder eine bestimmte Schule besuchen, liegt aber in erster Linie in der Verantwortung der Eltern bzw. der für die Schulorganisation zuständigen Stellen. Da brauche ich keine kostenintensiven Befragungen durchzuführen.“

Steinkellner abschließend:
„Notwendig ist eine föderale Großreform im Bildungsbereich mit regelmäßigen, standardisierten Testungen aller Kinder ab der Volksschule. Hierauf ist der Fokus und alle Energie zu legen!“