Klubobmann Mag. Steinkellner: Endlich Klarheit bei Mühlkreisbahn – Pendler nicht in der Warteschleife hängen lassen

Regionalbahn darf nicht auf Straßenbahnniveau umgespurt werden – ÖVP soll Farbe bekennen

Der Rechnungshofbericht über die Folgeprüfung der „Planung Mühlkreisbahn Neu“ sorgte gestern für heftige Diskussionen im Oö. Landtag: „Alle Überlegungen, die Mühlkreisbahn auf Straßenbahnniveau umzuspuren, sind Fehl am Platz. 11.000 Menschen aus der Region haben sich für den Erhalt und die Modernisierung der Regionalbahn ausgesprochen, auch der Tourismus steht dazu“, so FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner.

„Der Bericht des Rechnungshofs beweist, dass in dieser leidigen Causa seit Jahren Stillstand herrscht. Es ist an der Zeit, die klare Beschlusslage des Oö. Landtags endlich umzusetzen und die dafür notwendigen Entscheidungen zu treffen. Es ist höchst unverantwortlich, die Pendler weiter in der Warteschleife hängen zu lassen“, so Steinkellner, der gegen die ÖVP harte Geschütze auffährt.

„Die FPÖ lehnt diese Doppelbödigkeit ab. In der Region vertritt man den Erhalt der Bahn, am Rednerpult des Landtages kann man dann wiederum der RegioTram einiges abgewinnen. So kann man nicht mit den Menschen umgehen!“

Abschließend stellt Steinkellner fest:
„Die Freiheitlichen fordern nach wie vor den Erhalt aller Regionalbahnen in Oberösterreich. Auch bei der Mühlkreisbahn ist die Position glasklar: Modernisierung, Elektrifizierung und Beibehaltung der Normalspurbreite! Denn nur so lässt sich die Bahn in ein oberösterreich­weites S-Bahn-Konzept mit der Drehscheibe Linzer Hauptbahnhof einbinden.“