Klubobmann Mag. Steinkellner fordert: RegioTram-Pläne für Mühlkreisbahn endgültig verwerfen

Jahrelangen Stillstand beenden – FPÖ-Antrag für Erhalt aller Regionalbahnen

Zum heute veröffentlichten Landesrechnungshofbericht über die Folgeprüfung der „Planung Mühlkreisbahn NEU“ hält FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner fest, „dass dieses Projekt im Widerspruch zur Beschlusslage des Oö. Landtags steht. Das gültige Gesamtverkehrskonzept für Oberösterreich aus dem Jahr 2008 sieht die Durchbindung der Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof per City-S-Bahn vor. Dieses Vorhaben ist das einzig Richtige für eine gedeihlichen Zukunft der Mühlkreisbahn.“

„Alle Überlegungen, die Mühlkreisbahn auf Straßenbahnniveau umzuspuren, sind absolute Fehlplanungen. Ich fordere, dass die RegioTram-Pläne endgültig verworfen werden. Die Mühlkreisbahn ist in Normalspurbreite zu erhalten und umfassend zu attraktivieren. Am Ende des Tages soll ein leistungsfähiges S-Bahn-Netz rund um Linz entstehen – eine Verkehrslösung, die der Zentralraum dringend benötigt“, erklärt Steinkellner.

Zurück zum heute präsentierten Bericht. „Die Feststellungen des Landesrechnungshofs decken sich mit der Entwicklung der letzten Jahre. Es herrscht absoluter Stillstand. In den Köpfen der zuständigen Regierungsmitglieder steht die Mühlkreisbahn am Abstellgleis“, so Steinkellner, der ein für alle Mal eine Entscheidung über die Zukunft der Strecke ins Obere Mühlviertel einfordert. „Hier fährt vor allem die ÖVP zweigleisig. Vor der Landtagswahl 2009 war die Volkspartei gegen den RegioLiner, zwischenzeitig wurden doch die angeblichen Vorteile einer RegioTram gelobt. Aktuell will man wieder diskutieren“, schildert Steinkellner das Verhalten der ÖVP, das die Mühlkreisbahn nur im Kreis fahren lässt.

„Darüber hinaus verlangt die FPÖ den Erhalt aller Regionalbahnen in Oberösterreich“, kündigt Steinkellner einen entsprechenden Antrag in der nächsten Landtagssitzung am 13. März an. „Es muss das Ziel der Verhandlungen mit dem Bund sein, dass keine Strecken stillgelegt werden. Ein Zusperren wäre ein fatales Signal für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich“, schließt Steinkellner.