Konsum-Patriotismus für heimische Bauernprodukte

Der Fall eines 61-jährigen Eggendorfers, der kritisiert, dass er im Kepler Uniklinikum Quark aus Bayern anstatt heimischen Topfen erhielt, findet heute Platz in den „Oberösterreichischen Nachrichten“. Eine Negativ-Entwicklung, auf welche die Freiheitliche Bauernschaft Oberösterreich schon länger aufmerksam macht.

„Gerade öffentliche Einrichtungen seien gefordert, heimische Produkte und regionale Bauern zu fördern“, betont der oberösterreichische Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft, Franz Graf. Der Kauf einheimischer Lebensmittel bedeute eine Stärkung der regionalen Wirtschaft und Qualität. Was für den einzelnen Konsumenten im Kleinen gelte, müsse natürlich auch von größeren Unternehmen berücksichtigt werden. „Bund und Land sind gerade in Zeiten des steigenden Preisdrucks aus dem Ausland moralisch dazu verpflichtet, Kleinbetriebe vor Ort zu unterstützen, anstatt billigere Produkte zu importieren“, unterstreicht Graf.

„Der Konsum-Patriotismus muss gestärkt werden. Auch im Interesse der Konsumenten, die von einer höheren Transparenz bei der Herstellung profitieren. Zudem sind die langen Anfahrtswege auch eine Belastung der Natur durch höhere Abgase“, erläutert Graf.