Kosovaren überwintern bei uns auf Steuerzahlerkosten

Kosovaren waren im Jänner die stärkste Flüchtlingsgruppe österreichweit. 1.029 Asylansuchen wurden von Bürgern aus der ehemaligen serbischen Provinz gestellt und damit sogar mehr als von Bewohnern des Bürgerkriegslandes Syrien. Besonderes Detail: Allein in Linz wurden in den letzten Tagen rund 200 Kosovaren unter anderem aus Zügen am Linzer Hauptbahnhof auf dem Weg nach Deutschland gestoppt. Alle haben einen Asylantrag gestellt, der aber – weil der Kosovo als sicher gilt – abgelehnt wird.

„Wie können binnen weniger Tage so viele illegale Grenzgänger aus dem Kosovo mitten in Linz am Bahnhof auftauchen? Dieser alarmierende Zustand für die Staatskasse und die Sicherheit muss schleunigst ein Ende haben“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer.

„Jene, die aus dem Kosovo nach Österreich kommen, wollen eigenen Angaben entsprechend zumindest hier überwintern und bleiben auf Steuerzahlerkosten“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner. Er fordert, dass dieses Saison-Problem rasch unterbunden wird. Faktum ist: Egal, welche Route die Kosovaren wählen, sie durchqueren zuvor ein anderes EU-Land. Daher kann der Entscheid beim Zulassungsverfahren nur sein, dass sie – je nach Reiseroute – etwa nach Slowenien, Ungarn oder Italien geschickt werden.

Die Suche nach Quartieren für Schutzsuchende stellt seit Monaten auch Oberösterreich vor Herausforderungen. „Schutzsuchende sollen Hilfe bekommen, wenn sie Asyl brauchen. Aber dieses Überwintern auf Kosten der Österreicher in Höhe von mehreren 10.000 Euro allein in Oberösterreich, muss umgehend unterbunden werden“, so Haimbuchner.