Kriminalitätsstatistik zeigt: Immer mehr Ausländergewalt!

537.792 Straftaten landeten 2016 in den Registern des Bundeskriminalamts – ein Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber 2015. Während Einbrüche und Autodiebstähle im Vorjahr zurückgegangen sind, gab es deutlich mehr Gewaltdelikte: 43.098 Fälle entsprechen einer Steigerung von 6,9 Prozent.

Vier von zehn Angezeigten sind Ausländer

Die Analyse der Tatverdächtigen ergab, dass es sich bei 60,9 Prozent (164.609 Personen) um Inländer und bei 39,1 Prozent um fremde Tatverdächtige (105.551) handelt. Im Vergleich zu 2015 ist 2016 der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen um 13,7 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert der letzten zehn Jahre.

Fast jeder zehnte Verdächtige ist Asylwerber

Den größten Anstieg unter den fremden Tatverdächtigen gab es bei den Asylwerbern. Die Zahl der Beschuldigten unter ihnen stieg von 2015 auf 2016 um 54,2 Prozent von 14.458 auf 22.289 Personen.

In der Gruppe der tatverdächtigen Asylwerber war die führende Nation Afghanistan, gefolgt von Algerien, Marokko, Nigeria und Syrien. Bei den Straftaten handelte es sich in erster Linie um Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen nach dem Suchtmittelgesetz. Die meisten Anzeigen gab es gegen männliche afghanische Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren.

Mehr Ausländergewalt auch in Oberösterreich

In Oberösterreich wurden im Vorjahr 66.241 Delikte angezeigt, ein Plus von 5,7 Prozent. Einen Rückgang gab es bei Einbrüchen und Autodiebstählen, ein deutliches Plus bei der Gewalt: 5.472 Anzeigen entsprechen einer Steigerung von 9,9 Prozent.

Von den insgesamt rund 40.600 Tatverdächtigen waren im Vorjahr 12.600 ausländische Staatsbürger, ein Anteil von 31,1 Prozent.

Von den 12.600 kriminellen Ausländern wiederum waren rund 2.500 Asylwerber. Demnach ist rund jeder fünfte tatverdächtige Ausländer ein Asylwerber. Im Jahr 2015 wurden „nur“ 1.400 kriminelle Asylwerber gezählt. Der Wert hat sich mit plus 87 Prozent also nahezu verdoppelt.

FPÖ fordert klare Konsequenzen

Die Zahlen der Kriminalitätsstatistik seien eine „Folge der verfehlten Willkommenspolitik von SPÖ und ÖVP“, kritisiert der oberösterreichische Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ). Er fordert als Konsequenz die personelle Aufstockung der Polizei und Rücknahmeabkommen mit Staaten wie Algerien, Afghanistan und Marokko. „Wer unsere Gesetze bricht und kriminelle Handlungen setzt, muss nach Hause geschickt werden“, so Podgorschek.

Für FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr sind die Maßnahmen der rot-schwarzen Bundesregierung „zu spät und nicht streng genug“. „Das wahre Problem ist das für die Täter zu lasche österreichische Straf- und Vollzugsrecht. Aus ihren Herkunftsländern sind sie eine ganz andere Gangart gewohnt“, sagt Mahr.

Bei Wohnungseinbrüchen stünden beispielsweise 342 inländischen Tatverdächtigen 1715 ausländischen Tatverdächtigen gegenüber. „Noch“ werde die Statistik von den Rumänen angeführt. „In Zukunft werden aber wohl auch kriminelle Asylsuchende verstärkt auffallen, wie die Bandenbildung in der Wiener Drogenszene bereits zeigt“, sagt Mahr. Schuld sei die „Willkommenspolitik der rot-schwarzen Bundesregierung“.