LAbg. Baldinger: Hochwasserschutzprogramm Kremstal wird umgesetzt

Bauwerk wird in zwei Bauetappen errichtet

„Mit dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Krems-Au soll das Herzstück eines umfangreichen Hochwasserschutzprogramms für das Kremstal umgesetzt werden. Das Kremstal wurde im August 2002 von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht, mit großen Schäden von Wartberg an der Krems bis Ansfelden. Durch diese massiven Überflutungen ist ein monetärer Gesamtschaden in der Höhe von rund 51 Millionen Euro entstanden. Würde man die Indexsteigerung berücksichtigen, wären das heute 66 Millionen Euro“, berichtet der freiheitliche Abgeordnete, Alois Baldinger, in der heutigen Landtagssitzung.

„Zur Verhinderung solcher massiver Schäden wurde ein Hochwasserschutzverband gegründet und eine einzugsgebietsbezogene schutzwasserwirtschaftliche Planung in Angriff genommen. Kernstück wird das Rückhaltebecken von Nußbach und Wartberg sein. Durch dieses verbessert sich der Hochwasserschutz für den Unterlauf der Krems wesentlich. Weiters fallen auch noch viele Zusatzarbeiten, wie die Verlegung des Hauptstrangs des Kanals und der Gasleitung sowie die Wiederherstellung bestehender Drainagen, an. Die Kosten für diese Rückhaltebecken belaufen sich auf 30 Millionen Euro (49,7 Prozent trägt der Bund, 40 Prozent das Land und 10,3 Prozent der Schutzwasserverband Kremstal)“, sagt Baldinger.

„Aufgrund der Größe dieses Projekts soll die Anlage in zwei Bauetappen errichtet werden. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Errichtung der Grundablässe an der Krems und am Rotbach, den Flussbau, die Wehranlage, die Wirtschaftsbrücken und den Leitungsbau. Der zweite Bauabschnitt umfasst im Wesentlichen den Dammbau, die Errichtung der Hochwasserentlastung sowie die Materialgewinnung“, so Baldinger abschließend.