LAbg. Binder fordert: Flexibleres Kinderbetreuungsangebot für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

FPÖ bezieht Stellung zum alljährlichen Weltfrauentag und kritisiert alarmierenden Kahlschlag bei Karenzzeiten

„Die Frau soll sich nicht zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen“, fordert LAbg. Sabine Binder anlässlich des morgigen Internationalen Frauentages. „Maßnahmen wie die gesetzliche Frauenquote als solches sind nicht das Allheilmittel für die tatsächliche Gleichberechtigung von Mann und Frau. Vielmehr muss es zu einem Umdenken kommen, dass Frauen nicht auf ihr Geschlecht reduziert werden. Sowohl Frauen als auch Männer müssen an ihren Qualifikationen und Fähigkeiten gemessen werden.“

„Wir müssen an die Frau von morgen denken.“ Als dreifache Mutter und selbstständige Friseurmeisterin betreibt die freiheitliche Frauensprecherin, LAbg. Sabine Binder, neben ihren politischen Funktionen auf kommunaler-, Bezirks- und Landesebene mit ihrem Mann eine Landwirtschaft mit Ferienappartements. Die vielbeschäftigte Politikerin weiß daher aus persönlicher Erfahrung, worauf es in der heutigen Gesellschaft ankommt.

„Der ausufernde Genderwahn muss ein Ende finden. Maßnahmen wie das ‚Binnen-I‘ verfehlen das Ziel der Gleichberechtigung bei weitem. Vielmehr müssen wir Schritte setzen, die sich in der Tat positiv auf den Alltag von uns Frauen auswirken“, macht LAbg. Sabine Binder unter anderem auf anbahnende Konflikte im Bereich der Kinderbetreuung und den flexiblen Arbeitszeiten aufmerksam. „Die Vereinbarkeit von einem Zwölf-Stunden-Job und einem Kind ist gar unmöglich.“

„Ein Kahlschlag bei den Karenzzeiten kommt für uns nicht in Frage“, kritisiert LAbg. Sabine Binder zudem das von der Agenda Austria kürzlich vorgeschlagene Karenzmodell. Danach sollten die Karenzzeiten von bisher 35 Monaten auf zwölf verkürzt werden, und Eltern sollten einen 500-Euro-Bildungsscheck pro Monat für staatliche oder private Kinderbetreuung erhalten. „Die Forderung ist eine Bevormundung von Frauen, die sich bewusst Zeit für ihre Kinder nehmen. Die Einkommensschere wird man damit mit Sicherheit nicht schließen können.“

Die FPÖ sieht weiterhin Handlungsbedarf. „Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frau und Mann ist uns ein großes Anliegen. Darum werden wir den andauernden Prozess auch weiter vorantreiben“, schließt LAbg. Sabine Binder.