LAbg. Binder: Nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen

Einführung sozial gestaffelter Elternbeiträge soll Ausbau des oö. Kinderbetreuungssystems sicherstellen

„Hervorragende Bildung beginnt bereits im Kindergarten. Um dies auch in Zukunft sicherzustellen, ist es unser Ziel, die Kinderbetreuung weiter – bedarfsgerecht – auszubauen“, stellt die freiheitliche Abgeordnete, Sabine Binder, anlässlich der heutigen Landtagssitzung fest. „Damit wir der nächsten Generation keinen Schuldenberg hinterlassen, unterstützen wir die Einführung von Elternbeiträgen in Kindergärten für die Nachmittagsbetreuung“, stellt Binder klar.

Im Kindergartenjahr 2016/2017 wurden 60.430 Kinder in den oberösterreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen betreut. Die Betreuungsquote der Drei- bis Fünfjährigen lag bei 93,7 Prozent, bei den Fünfjährigen bei 97,9 Prozent. „Die hohe Betreuungsquote muss auch in Zukunft gewährleistet werden können. Dafür muss die Finanzierbarkeit des Kinderbetreuungssystems langfristig sichergestellt werden“, so Binder.

„Um auch in Zukunft einen weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen vorantreiben zu können, folgen wir dem Vorbild aller anderen Bundesländer (mit Ausnahme von Wien), und unterstützen deshalb die Einführung eines sozial gestaffelten Elternbeitrags für die Nachmittagsbetreuung in den oberösterreichischen Kindergärten. Diese Maßnahme soll auch einen Denkanstoß liefern, um Kindergartenplätze wieder bewusster zu nutzen. In der Vergangenheit wurden Kinder für die Nachmittagsbetreuung angemeldet, doch letztendlich wurde diese nur teilweise genutzt. Das soll mit dieser Initiative unterbunden werden“, so Binder abschließend.