LAbg. Binder zu aktueller Stunde: Familien in OÖ nachhaltig unterstützen

FPÖ gegen bürokratischen Mehraufwand bei der Kinderbetreuung

„Es liegt in unserer Verantwortung, ein familien- und kinderfreundliches Umfeld zu schaffen“, so die freiheitliche Familiensprecherin, LAbg. Sabine Binder, anlässlich der heutigen aktuellen Stunde im Oö. Landtag. „Für uns ist von Bedeutung, dass sich Eltern frei entscheiden können, wie sie ihre Kinder betreuen möchten“, fordert LAbg. Binder eine echte Wahlfreiheit zwischen einer Betreuung innerhalb des Familienverbandes, durch Tageseltern als alternative Betreuungsmaßnahme oder in einer institutionellen privat oder öffentlich geführten Einrichtung.

„Es fehlt immer noch vielfach an den Voraussetzungen, dass Mütter ihre Kinder selbst betreuen. Hohe finanzielle Einbußen sind oft die Folge. Wenn der Ausbau der Kinderbetreuung in Oberösterreich auch auf dem richtigen Weg ist, gibt es hier noch eine Menge zu tun, um unsere Familien nachhaltig zu unterstützen“, stellt die Familiensprecherin fest.

„Problematisch sehen wir in diesem Zusammenhang die neue Regelungen über die steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für die Betreuung von Kindern“, übt die freiheitliche Familiensprecherin Kritik und sagt: „Seit 2009 können Kosten für Kinderbetreuungspersonen in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kind abgesetzt werden. Seit Jahresbeginn sind sogenannte ‚Babysitter‘ davon ausgenommen. Anstelle der bisherigen Acht-Stunden-Ausbildung sind nun 35 Stunden für die steuerliche Absetzbarkeit notwendig. Dieser bürokratische Mehraufwand ist unverhältnismäßig für diese Art der Kinderbetreuung und muss im Sinne einer familienfreundlichen Politik umgehend bereinigt werden.“