LAbg. Handlos zum Oö. Budget 2018: Glanzjahr für den Öffentlichen Verkehr

Freiheitliches Infrastrukturressort investiert 25 Mio. Euro mehr in den Öffentlichen Verkehr

„Der öffentliche Verkehr wird 2018 aufgewertet. Insgesamt stehen dafür nächstes Jahr 154 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Umbruch war notwendig, um den Bedürfnissen unserer Bürger gerecht zu werden“, stellt der freiheitliche Sprecher für den Öffentlichen Verkehr, LAbg. Peter Handlos, im heutigen Landtag fest.

„Sechs Millionen Euro werden 2018 für die Schaffung weiterer Investitionsmaßnahmen der Gemeinden, der Privatbahnen, der Schiene OÖ, des OÖ Verkehrsverbunds und sonstiger Unternehmen eingeplant. Es sind Mittel reserviert für den für das Mühlviertel so wichtigen Beginn der Planungen der Regionalbahn Linz-Gallneukirchen-Pregarten sowie für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 in den Raum Ansfelden oder etwa für den Bau der neuen Linzer Donaubrücke“, berichtet Handlos.

Im Zuge des Innviertler Verkehrskonzeptes werden in den Bezirken Schärding, Braunau und Ried Infrastrukturmaßnamen erfolgen, die den Öffentlichen Verkehr attraktivieren. „Vor allem das Innviertel wird von den Investitionen profitieren. Mit der geplanten Nahverkehrsdrehscheibe in Ried schaffen wir einen wichtigen Verkehrsanknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus. Für das regionale Verkehrskonzept Innviertel sind ab Dezember 2018 4,6 Millionen Euro eingeplant. Damit bekommt der Bahnhof Ried eine zentrale Bedeutung für den Öffentlichen Verkehr“, blickt LAbg. Handlos in die Zukunft. Darüber hinaus wurde Ende November der erste Teil der Umfahrung Mattighofen-Munderfing fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.

„Wir haben das S-Bahn-System langfristig abgesichert. Die Geldmittel sind im Budget eingeplant“, sagt LAbg. Handlos. „Das Konzept kommt gut an. Anfang des Jahres bis August weist das S-Bahn-System einen Zuwachs von rund 400.000 Fahrgästen auf.“

„Wichtig ist auch der Ausbau des Park-and-Ride-Angebots. Seitens des Infrastrukturressorts wurden dahingehend die Weichen gestellt. Nun sind die regionalen Vertreter der Gemeinden in der Pflicht, die notwendigen Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben“, stellt LAbg. Peter Handlos abschließend klar.