LAbg. Ing. Fischer: Oö. Abfallwirtschaftsplan – es gibt noch einiges zu tun, Herr Landesrat Anschober

Ressourcen- und Stoffstrommanagement, Segment Baurestmassen und Bauschutt noch ausbaufähig

„Der Zustand unserer Umwelt steht in direkter Wechselwirkung zu unserer Lebensqualität. Deshalb bemüht sich das Land Oberösterreich um den bestmöglichen Schutz von Boden, Wasser, Luft und Natur. Der Oö. Abfallwirtschaftsplan 2011 gibt uns einen Überblick über den Zeitraum 2011 bis 2015, wie viele Abfälle hinterlassen bzw. vermieden wurden. Er beinhaltet einzelne Maßnahmen, die in neun Handlungsfelder aufgegliedert sind und zum Großteil erledigt wurden“, berichtet der Umweltsprecher der FPÖ-Oberösterreich, LAbg. Ing. Michael Fischer.

„Handlungsbedarf besteht vor allem in den Bereichen Ressourcen- und Stoffstrommanagement. Auch beim Thema Baurestmassen sind noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Hier vor allem im Bereich Vollwärmeschutz oder aktuell die Mineralfaser. Für die Entsorgung und den Transport gilt es, das Material in reißfesten und staubdichten Säcken (sog. Big Bags) zu sammeln. Auch das Handling der Sammlung von Kleinmengen an Bauschutt ist eine große Herausforderung und wird uns noch länger beschäftigen“, stellt Fischer klar.

„Betrachtet man zusammenfassend die Handlungsfelder im Landesabfallbericht, so stellt man fest, dass die angeführten Ziele zwar Großteils als erledigt beurteilt wurden. Diese aber als abgeschlossen zu betrachten, wäre der gänzlich falsche Ansatz“, sagt Fischer. „Ich fordere Herrn Landesrat Anschober auf, in Zukunft danach zu trachten, dass keines der neun Handlungsfelder vernachlässigt wird“, so Fischer abschließend.