LAbg. Ing. Graf fordert Laufzeitverlängerung von Biogasanlagen

Beschlossener Vier-Parteien-Antrag trägt blaue Handschrift 

„Da die ersten Förderverträge für Biogasanlagen in Österreich gerade auslaufen, fordern wir Freiheitlichen eine Laufzeitverlängerung der Ökostromförderung für Einspeisetarife von Biogasanlagen. Eine diesbezügliche Resolution an die Bundesregierung wurde heute im Oö. Landtag verabschiedet“, freut sich der Agrarsprecher der FPÖ-Oberösterreich, Ing. Franz Graf, über den einstimmig beschlossenen Antrag, basierend auf freiheitlicher Initiative. „Wenn es zu keiner Laufzeitverlängerung kommen würde, könnten alleine in Oberösterreich 70 Biogasbetreiber ihre Anlagen nicht mehr weiterbetreiben.“

„Der große Vorteil von Stromerzeugung aus Biogas besteht darin, dass die Ausgangsstoffe (z.B. Gülle, organische Abfälle) dauerhaft verfügbar und nicht von Witterungsbedingungen abhängig sind. Ein weiterer Vorteil ist die konstante Stromlieferung über 24 Stunden hinweg sowohl im Sommer als auch im Winter“, berichtet Graf. „Daher müssen die innovativen oberösterreichischen Landwirte, welche vor Jahren in diese Biogastechnologie investiert haben, unterstützt werden. Denn gerade sie wären von dieser Maßnahme massiv betroffen. Eine finanzielle Ausstiegshilfe für ineffiziente Anlagen sollte ebenfalls angedacht werden“, fordert Graf.

„Im ‚Plan A‘ von Bundeskanzler Kern werden diese erneuerbaren Energien aus Biomasse in punkto Förderungen leider stiefmütterlich betrachtet. Umso mehr freut es mich, dass wir heute im Oö. Landtag einen Vier-Parteien-Antrag zur Laufzeitverlängerung von Biogasanlagen verabschieden konnten“, so Graf abschließend.