LAbg. Mag. Lackner: „Nein“ zur Türkisch-Matura

Das Erlernen der Landes- und Unterrichtssprache muss im Mittelpunkt stehen

Den Grünen-Phantasien über eine Türkisch-Matura erteilt die FPÖ eine klare Abfuhr. „Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren! Das ist definitiv das Erlernen der Landessprache, denn die ist für eine entsprechende Ausbildung und ein gutes Zusammenleben unumgänglich. Der Erfolg liegt sicherlich nicht in einer geschenkten Matura“, stellt heute die freiheitliche Bildungssprecherin in Oberösterreich, LAbg. Mag. Silke Lackner fest.

„Ich kann auch dem ‚grünen‘ Argument nicht folgen, dass die Einführung einer Türkisch-Matura für die wirtschaftlichen Interessen unseres Landes so wichtig wäre“, sagt Lackner. „Wenn es darum geht, wären andere Sprachen wie etwa Russisch oder Chinesisch weit zielführender.“

Für die Freiheitlichen muss das Augenmerk vielmehr auf die Sensibilisierung der Eltern von Migrantenkindern gelegt werden. Lackner: „Ihnen muss die Bedeutung des frühen Spracherwerbs ihrer Kinder verdeutlicht werden, wichtig ist auch eine Verpflichtung zur Kooperation. Denn wenn ihr Nachwuchs die Unterrichtssprache in unserem Land entsprechend beherrscht, steht einer erfolgreichen Bildungskarriere schon deutlich weniger im Weg.“

„Unser Ziel muss sein, dass jedes Kind bei Schuleintritt die Unterrichtssprache beherrscht“, argumentiert Lackner. „Dies ist wesentlich wichtiger als Türkisch als Maturafach!“