LAbg. Mag. Lackner: Schulnote als Leistungsinstrument unumgänglich

Schulsprache Deutsch ist wichtigste Zukunftsinitiative im Bereich der Bildung

„Bildung ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Ohne Bildung können Menschen ihre Potentiale nicht entfalten. Für die Sicherung einer guten Ausbildung brauchen wir ein durchlässiges und differenziertes Schulsystem“, stellt die Bildungssprecherin der FPÖ-Oberösterreich, LAbg. Mag. Silke Lackner, in ihrer Rede in der heutigen Sitzung im Budget-Landtag klar. „Der Mangel an grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen macht es unmöglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Darauf muss besondere Aufmerksamkeit gelegt werden. Rücken wir die Leistung wieder mehr in der Vordergrund und belohnen wir sie“, so Lackner.

„Für die Leistungsbeurteilung eines jeden Schülers sind Schulnoten unumgänglich. Noten haben viel mehr Aussagekraft als andere Beurteilungsformen. Die Notenvergabe hat zwei pädagogische Funktionen: die Feedback- und die Anreiz-Funktion. Erstere bedeutet, dass Noten Verhaltens- und Leistungsrückmeldungen liefern. Die Anreiz-Funktion sagt aus, dass gute Noten motivieren, in Zukunft noch mehr zu leisten. Daher sollte auch in der Volksschule die Notenvergabe in den ersten drei Schulstufen wieder verpflichtend stattfinden. Wir stehen zum Ziffernotensystem, wo einem Schüler sowohl Stärken als auch Schwächen aufgezeigt werden“, sagt Lackner.

„Um einen guten Bildungserfolg für unsere Kinder zu erreichen, ist es auch notwendig, dass Schüler vor Schuleintritt soweit der deutschen Sprache mächtig sind, dass sie dem Schulunterricht problemlos folgen können. Die meisten außerordentlichen Schüler sind in Volks- und Neuen Mittelschulen zu finden. Im Bundesländervergleich liegt Oberösterreich auf dem besorgniserregenden zweiten Platz hinter der Bundeshauptstadt. Diese Zahlen zeigen auf, dass die Schulsprache Deutsch so immens wichtig ist“, fordert Lackner abschließend.