LAbg. Mag. Lackner: Schulnoten müssen bleiben

VP gibt sich Kuschelpädagogik hin

„Dass SPÖ und Grüne für die Abschaffung der Schulnoten plädieren ist kein Geheimnis. Dass aber die ÖVP auf den Zug der Kuschelpädagogik aufspringt, ist unfassbar. Somit verschließt die Volkspartei auch die Augen vor den damit verbundenen drohenden Problemen am Arbeitsmarkt. Denn wenn man Schülern bereits in jungen Jahren signalisiert, keine Leistung erbringen zu müssen, würde auch die berufliche Laufbahn immens darunter leiden“, wundert sich die Freiheitliche Bildungssprecherin der FPÖ-Oberösterreich, LAbg. Mag. Silke Lackner, über die Ablehnung unseres Antrags durch die ÖVP-Fraktion in der heutigen Landtagssitzung.

„Als FPÖ geben wir ein ganz klares Bekenntnis zur Beibehaltung der Schulnoten ab. Das so wichtige Instrument ‚Schulnote‘ für die Leistungsbeurteilung der Schüler ist aus unserem Schulsystem nicht wegzudenken. Schulnoten verkörpern eine gewisse Anreizfunktion. Das heißt, dass gute Noten motivieren, in Zukunft noch mehr zu leisten. Eine weitere Funktion ist die Feedbackfunktion. In dieser liefern Noten Verhaltens- und Leistungsrückmeldungen. Sie helfen ein realistisches Selbstbild eigener Stärken und Schwächen aufzubauen“, berichtet die freiheitliche Bildungssprecherin in der heutigen Landtagssitzung, LAbg. Mag. Silke Lackner.

Der verbalen Beurteilung der Schüler können wir nichts abgewinnen. Das Verbannen des Leistungsdenkens aus dem Bildungssystem würde darauf abzielen, dass das Bildungsniveau weiter nach unten gedrückt wird. „Soll am Ende auch noch das Zeugnis abgeschafft werden? Wenn wir etwas abschaffen müssten, dann unnötige Schulversuche, die das Sinken des Schulniveaus beschleunigen“, fordert LAbg. Lackner.

„Wir Freiheitliche stehen zum bewährten Ziffernnotensystem und werden dafür vehement eintreten. Noten sind ein Leistungsinstrument und haben mehr Aussagekraft als alle anderen Beurteilungsformen“, so Lackner abschließend.