LAbg. Nerat: Bundesheer vor dem „Abrüsten“ – dennoch wurde FPÖ-Antrag zur Umkehr des Sparkurses schubladisiert

Verteidigungsminister Klug warnt mittlerweile vor Unfinanzierbarkeit

„Schon vor Wochen haben die Freiheitlichen davor gewarnt, dass das Bundesheer zu Tode gespart wird und eine entsprechende Umkehr dieses Bundes-Sparkurses gefordert“, sagt FPÖ-Bundesheersprecher LAbg. Alexander Nerat. „Heute hat sich Verteidigungsminister Klug über die Medien zu Wort gemeldet und das Heer als nicht mehr finanzierbar bezeichnet. Er bestätigt somit unsere Befürchtungen, unserem Antrag wurde aber im Oö. Landtag die Dringlichkeit aberkannt, er wurde kurzerhand in den Unterausschuss verfrachtet.“

Die Freiheitlichen halten die von der Bundesregierung beschlossenen Einsparungen beim Bundesheer für unverantwortlich. „Beim Heer hatte man bereits vor dem Sparkurs Bedenken vor einer Pleite. Dazu kommt das relativ hohe Durchschnittsalter der Soldaten mit 44 Jahren und Personalmängel im ärztlichen und technischen Bereich“, argumentiert Nerat. „Neuaufnahmen sind aufgrund des Sparzwanges aber nicht möglich. Im Raum stehende Auflassungen von Kasernen – etwa in Freistadt – haben nachhaltige, negative Folgen für die gesamte Region.“

„Damit unser Antrag nicht schubladisiert wird, forderte ich eine raschen Termin für den Wehrpflicht-Unterausschuss“, so Nerat, „unser Bundesheer hat es nicht verdient, auf die lange Bank geschoben zu werden.“