LAbg. Prim. Dr. Povysil: Brustkrebs-Früherkennung künftig wieder für alle Frauen

Neues Früherkennungsprogramm funktioniert nicht, FPÖ fordert Erweiterung und Verbesserung

„Brustkrebs ist die Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau, das neue Früherkennungsprogramm soll die Chancen auf eine Heilung erhöhen“, weiß FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil. „Eine damit verbundene Beschränkung der kostenlosen Mammographie auf zwei Jahre sowie auf spezielle Altersgruppen von Frauen wirken hier jedoch kontraproduktiv.“ Im morgigen Landtag fordern die Freiheitlichen daher eine Erweiterung und Verbesserung der Brustkrebsvorsorge.

„In den vergangenen drei Monaten, also seit Beginn des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms ist die Zahl der Untersuchungen drastisch zurückgegangen“, erläutert Povysil. „Nur zehn Prozent der kontaktierten Frauen haben das Einladungsschreiben zur Mammographie angenommen. Es finden bis zu 50 Prozent weniger Untersuchungen statt. Somit werden nur halb so viele Frühkarzinome entdeckt wie im Vorjahr“, verweist Povysil auf einen offenen Brief der Wiener Fachgruppe Radiologie an den Gesundheitsminister.“ Fakt ist, dass das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm so nicht funktioniert!“

„Für mich ist es unverständlich, dass nicht zur Untersuchung eingeladene Frauen eine derartige Leistung erst dann in Anspruch nehmen können, wenn bereits ein begründeter Krankheitsverdacht besteht. Dann ist es aber oft schon zu spät! Die Freiheitlichen fordern daher eine Verbesserung des Vorsorgeprogrammes: Frauen sollen – unabhängig ihres Alters – mittels Überweisung durch ihren Arzt eine kostenlose Mammographie durchführen dürfen“, so Povysil. „Nur so ist eine Früherkennung möglich und macht Sinn!“