LAbg. Prim. Dr. Povysil: Drogen-Experten im Ausschuss bestätigen freiheitliche Initiative

FPÖ fordert: Finanzielle Mittel für Bevölkerungsbefragung – Ergebnissen müssen gezielte Maßnahmen gegen Drogenmissbrauch folgen

Umfassende Auskunft zur Drogenproblematik, insbesondere in Hinblick auf den steigenden Konsum von Crystal Meth in Oberösterreich, gaben Experten in der heutigen Ausschusssitzung anlässlich der Behandlung der freiheitlichen Initiative „Maßnahmen gegen den Drogenmissbrauch“. „In ihren Aussagen bestätigen die Fachleute die Notwendigkeit der von uns beantragten Studie, die als Grundlage für weitere Maßnahmen gegen den Drogenmissbrauch dienen soll“, berichtet die freiheitliche Gesundheitssprecherin LAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach entsprechende Bevölkerungsbefragungen durchgeführt. „Die letzten Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2009. Es gibt keine aktuellen Zahlen“, zeigt Povysil auf.  „Der Grund dafür sind Einsparungen durch das Land Oberösterreich. Die Durchführung einer solchen Studie verursacht Kosten in Höhe von etwa 30.000 Euro. Angesichts der sonstigen Ausgaben im Gesundheitsbereich vertreten wir die Ansicht, dass dabei am falschen Ort gespart wird. Deshalb fordern wir, dass die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden.“

Zudem nannten die Experten eine Reihe von Maßnahmen, um dem Anstieg des Drogenkonsums, vor allem unter Jugendlichen, wirksam entgegen zu wirken. „Neben medizinischen Herausforderungen gilt es eine große Anzahl von Personen, insbesondere auch Eltern, hinsichtlich dieses Problems zu erreichen“, schildert Povysil und fordert: „Dafür müssen wir aufbauend auf den Ergebnissen der Studie gemeinsam mit den Fachleuten effektive Schritte gegen den Drogenmissbrauch in Oberösterreich setzen.“