LAbg. Prim. Dr. Povysil warnt vor Drogenmissbrauch als Flucht vor beruflicher Überlastung

Auch immer mehr berufstätige Mütter greifen zu gefährlicher Substanz Crystal Meth – FPÖ thematisiert dramatische Entwicklung im Landtag

„Crystal Meth zählt zu einer der gefährlichsten Drogen, sie macht sofort abhängig und zieht schwerste Langzeitfolgen nach sich“, weiß FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil. „Da unser Bundesland davon besonders betroffen ist, fordert die FPÖ einerseits eine Studie über die aktuelle Situation und andererseits darauf aufbauend eine gezielte Informations- und Aufklärungskampagne gegen den Drogenmissbrauch!“

Die Motive zum Drogenmissbrauch haben sich verändert: „Es sind längst nicht mehr nur noch die klassischen ‚Kinder vom Bahnhof Zoo‘, die hier ihr Leben aufs Spiel setzen. Die Hälfte der Befragten einer Studie in Deutschland nennt eine Überlastung im Job als Grund für den Drogenkonsum. Aber auch eine erschreckend hohe Anzahl berufstätiger Mütter gibt an, Crystal Meth gegen die Doppelbelastung einzunehmen.“

Die Folgen sind katastrophal: Bereits die erste Einnahme dieser Droge führt zu einer Veränderung der Hirnchemie und des Charakters sowie zu psychischen Störungen. Povysil: „Neben Psychosen und Hirnschäden sind Konsumenten binnen kürzester Zeit meist von Verfolgungswahn, Gedächtnisstörungen und Angstzuständen betroffen.“

Angesichts der aktuellen Entwicklung – 70 Prozent der Anzeigen werden in Oberösterreich gemacht – fordern die Freiheitlichen, dass das Land Oö eine Studie über den Konsum von Drogen und insbesondere Crystal Meth in Auftrag gibt. „Entsprechend den Ergebnissen sollen dann in der Folge gezielt Informations- und Aufklärungskampagnen gestartet werden“, argumentiert Povysil. „Wegschauen ist der falsche Weg!“