LAbg. Wall: Beruf und/oder Familie – Frau soll selber entscheiden

FPÖ lehnt Gender-Frauen-Umerziehungsexperimente ab

Eine ernüchternde Bilanz über die Erfolge der bisherigen Frauenpolitik zieht die Frauensprecherin der FPÖ Oberösterreich, LAbg. Ulrike Wall, anlässlich des morgigen Internationalen Frauentages.

„Was hat der sozialistische Feminismus der letzten Jahrzehnte tatsächlich erreicht? Wie aktuelle Berichte zeigen klafft die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern nach wie vor weit auseinander. Daran hat auch das von Gender Mainstreaming verordnete Binnen-I nichts geändert“, so Wall. „Die angestrebte Gleichstellung der Frauen durch eine höhere Erwerbsquote hat zu einer enormen Doppelbelastung von Müttern, bis dato aber zu keiner gerechteren Entlohnung in den typischen Frauenberufen geführt.

Die Regierungsverantwortlichen von SPÖ und ÖVP drängen Frauen dazu, möglichst rasch nach der Geburt ihres Kindes am besten wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Wall: „Umfragen zu Folge wollen viele Mütter genau das aber nicht. Es gilt daher die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und Müttern eine echte Wahlfreiheit zu garantieren. Bei einer Lebensarbeitszeit von mehr als 40 Jahren muss es auch möglich sein, sich einige Jahre vorwiegend um den Nachwuchs zu kümmern, ohne diskriminiert zu werden. Teilzeitjobs sind aufzuwerten, der Wiedereinstieg nach der Babypause ist entsprechend zu begleiten.“

„Ich fordere daher, die auf abstrusen Gendertheorien basierenden Frauen-Umerziehungsexperimente umgehend zu beenden und staatlich finanzierte Förderprogramme ausschließlich an den tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen von Frauen auszurichten“, meint Wall.