LAbg. Wall fordert Flexibilisierung der elterlichen Kinderbetreuung

Starre Regelungen des Kinderbetreuungsgeldes aufheben – Optimale Kinderbetreuungsmodelle schaffen

„Die Anzahl der Kinder pro Familie hat sich in den letzten 40 Jahren von 2,15 auf 1,7 verringert“, zeigt LAbg. Ulrike Wall in der heutigen Sitzung des Oö. Landtages auf. „Angesichts dieser bedenklichen Zahlen und des prognostizierten Anstiegs der älteren Bevölkerung ist es wichtig, dass junge Leute wieder (mehr) Kinder bekommen“, ist Wall überzeugt. „Dafür müssen die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden“, fordert Wall.

„Wir sehen die Politik in der Pflicht, Maßnahmen zur Familienförderung zu ergreifen“, so Wall. „Die alibihafte 4-prozentige Erhöhung der Familienbeihilfe, die durch die motorbezogene Steuer ‚aufgefressen‘ wird, ist dafür sicher nicht ausreichend“, ist Wall überzeugt. „Wir stehen für eine flexible Kinderbetreuung und für eine echte Wahlfreiheit der Eltern“, erklärt Wall, „und damit für eine Abkehr vom derzeitigen, starren System.“

„Anstelle der bestehenden vorgegebenen Teilungsregelungen beim Kinderbetreuungsgeld soll es den Müttern und Vätern selbst überlassen bleiben, ob und für welche Dauer sie dieses in Anspruch nehmen wollen“, erklärt Wall. „Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Zuverdienstgrenzen abzuschaffen und die Elternteilzeit so zu regeln, dass eine zeitgleiche Inanspruchnahme möglich wird“, fordert Wall, und hofft auf eine positive Erledigung im zuständigen Ausschuss – für die Schaffung optimaler Kinderbetreuungsmodelle.