LAbg. Wall: Tatsächliche Benachteiligung von Frauen im Berufsleben stoppen

19. März ist Equal Pay Day – FPÖ fordert „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“

„Frauen verdienen durchschnittlich 21,26 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Rechnet man den Einkommensunterschied in Arbeitstage um, müssen Frauen knapp drei Monate länger für das gleiche Gehalt arbeiten“, zeigt die freiheitliche LAbg. Ulrike Wall anlässlich des morgigen Equal-Pay-Days auf.

Die Gründe für die Einkommensschere sind vielseitig. Neben der Schul- und Berufswahl arbeiten Frauen vermehrt in Teilzeit. Zudem wird die Erwerbsarbeit durch Karenz- und Kinderbetreuungszeiten unterbrochen. „In diesem Bereich ist ein Verbesserungsbedarf gegeben“, fordert Wall eine höhere Bewertung und Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten sowohl bei Gehaltsvorrückungen als auch bei der Pensionsberechnung. „Zudem sind Maßnahmen zur Verbesserung von Beruf und Familie zu ergreifen“, stellt Wall klar. „Eine Initiative für mehr Flexibilität in der elterlichen Kinderbetreuung hat die FPÖ bereits im Landtag eingebracht“, erinnert Wall.

Wall sieht darüber hinaus die Sozialpartner gefordert, die typisch weiblichen, oft schlecht bezahlten Berufe aufzuwerten. „Zudem sind Gehaltsunterschiede, die tatsächlich auf ein diskriminierendes Verhalten von Arbeitsgebern zurückzuführen sind, zu unterbinden. Es ist zu erheben, in welchen Fällen eine tatsächliche Diskriminierung vorliegt, damit gezielt Maßnahmen dagegen ergriffen werden können“, fordert Wall ein Ende der Benachteiligung von Frauen im Berufsleben.