Landesrat Mag. Steinkellner: Bahnübergänge werden sicherer

Rotlichtüberwachung an den Standorten Pötting und Kirchham sind eingerichtet

Im Jahre 2012 kam es in Alkoven zu einer Österreichweiten Premiere. Auf der B 133 Theninger Straße wurde das damals erste, aktive Rotlichtüberwachungssystem an einer Eisenbahnkreuzung installiert. Die Bilanz zeigt rund 300 Rotlichtübertretungen jährlich. „Unser Ziel ist es, mit den neuen Rotlichtüberwachungen an den Standorten Pötting und Kirchham präventive Maßnahmen zu setzten. Dadurch soll das oft riskante Fahrverhalten vereinzelter Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nachhaltig verändert werden“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Die Anlagen funktionieren ähnlich wie die Rotlicht-Blitzer bei reinen Straßenkreuzungen. Überquert man die Eisenbahnkreuzung trotz Rotlicht, wird der ‚Blitzmechanismus‘ aktiviert. Die Anlagen befinden sich im Bezirk Grieskirchen auf der L 1200 im Gemeindegebiet Pötting, sowie in Kirchham im Bezirk Gmunden  entlang der L 1306. Die Errichtungskosten je Anlage betragen rund 35.000 Euro. „Diese Vorbeugungsmaßnahme soll die Zahl der Vorfälle an Eisenbahnübergängen weiter eindämmen und somit die Verkehrssicherheit erhöhen“, so Steinkellner abschließend.